Johannes Vermeer – Girl with a Pearl Earring Mauritshuis
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Mauritshuis – Johannes Vermeer - Girl with a Pearl Earring
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Der Film „Das Mädchen mit dem Perlenohrring“
Girl with a Pearl Earring, 2003
In den Hauptrollen: Scarlett Johansson, Colin Firth, Essie Davis, Tom Wilkinson.
Film auf Deutsch ansehen
Im Jahr 2003 wurde unter der Regie von Peter Webber ein Spielfilm gedreht, durch den viele Menschen, die sich nicht für Malerei interessieren, mit dem niederländischen Künstler Jan Vermeer und dem Gemälde bekannt wurden, das im Mittelpunkt des Films steht.
Der nach dem Roman von Tracy Chevalier gedrehte Film interpretiert die Entstehung des Meisterwerks Vermeers recht frei. Solche Freiheiten in einem Kunstwerk sind jedoch leicht zu verzeihen, wenn man bedenkt, wie viele Rätsel das berühmte Gemälde umgeben, das als „Die holländische Mona Lisa“ bezeichnet wird. „Das Mädchen“ oder „Das Mädchen im Turban“, wie dieses Bild ursprünglich hieß, stammt aus dem Jahr 1665 und es gibt viel mehr Hypothesen darüber als bestätigte Fakten.
Das Gemälde gehört zum Genre des „Tronie“, das bei niederländischen Porträtmalern des siebzehnten Jahrhunderts beliebt war. Dieses Genre bezeichnete Darstellungen von Köpfen von Personen. Im Jahr 1881 wurde es auf Empfehlung von Victor de Stuers, der sich für den Erhalt niederländischer Meisterwerke in ihrer historischen Heimat einsetzte, für einen Spottpreis bei einer Auktion in Den Haag erworben und später restauriert. Das Gemälde, das dem Mauritshuis-Museum geschenkt wurde, befindet sich bis heute in den Niederlanden, der Heimat von Jan Vermeer.
Auf dem Gemälde ist eine junge Frau in einer dynamischen Pose dargestellt: Der Moment, in dem das Model seinen Kopf zum Betrachter dreht, als ob jemand sie auf der anderen Seite des Bildes gerufen hätte. Der Lichtakzent liegt auf den weit geöffneten Augen, dem leicht geöffneten Mund und dem großen, tropfenförmigen Perlenohrring, dank dem das Meisterwerk von Vermeer seinen späteren Namen erhielt. Die große, fast unnatürlich wirkende Perle spiegelt den Lichtschein in den Augen des Models wider, aber das Gemälde ist so zentriert, dass der Betrachter zuerst das Schmuckstück und dann den anziehenden Blick der jungen Frau bemerkt. Interessant ist, dass der Künstler einen ähnlichen Ohrring auch auf mehreren seiner anderen Werke darstellte („Die Frau mit der Laute“, „Die Frau im Perlenhalsband“ und sechs weitere bekannte Gemälde). Die junge Frau blickt von einem dunklen, fast schwarzen Hintergrund auf den Betrachter, was ihren blassen Teint und das farbige Tuch, das ihre Haare bedeckt, zusätzlich betont. Der leicht geöffnete Mund deutet laut der Symbolik in der Malerei jener Zeit einen Versuch der Kommunikation an. Das limonengelbe Tuch fällt fast vertikal vom Turban ab, was dem Bild Dynamik verleiht und den Kopf dreht. Die junge Frau trägt ein dunkles braunes Kleid mit einem Kragen aus reinem Bleiwit, der auffällig und fast frech wirkt.
Weder der Name des mysteriösen Models noch der Grund, warum sie ein Kleid und einen Turban trug, die nicht dem damaligen Modetrend entsprachen, noch der Auftraggeber, falls es ihn gab, sind bekannt. Einer der Theorien besagt, dass es sich um die Tochter von Jan Vermeer, Maria, handelte, die zum Zeitpunkt des Gemäldes etwa dreizehn Jahre alt war. Eine andere Hypothese geht davon aus, dass das Model die Tochter des Mäzens Ruijven war, der dem Künstler als Förderer zur Seite stand. Der Roman von Tracy Chevalier behauptet hingegen, dass auf dem Gemälde eine junge Magd namens Griet abgebildet war.
Seit fast vierhundert Jahren hat dieses Gemälde die Vorstellungskraft beflügelt, wenn auch nicht ganz so stark wie die „Mona Lisa“, die im Louvre hängt. Eine einfache Geste und der aufmerksame Blick der jungen Frau vermitteln eine stumme Verbindung zwischen Model und Künstler – eine Emotion, die wie ein roter Faden viele Porträts des niederländischen Malers verbindet.
В серёжке девушки – жемчужина
большая, что в глаза бросается.
Не зря фантазия разбужена
у всех, кто видел ту красавицу.
beautiful~
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