Donator’s portrait; Stifterbildnis Martin Schaffner (1477-1549)
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Martin Schaffner – Donator’s portrait; Stifterbildnis
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Die Frau trägt ein tiefrotes Gewand aus edler Textilie, vermutlich Samt oder Brokat. Die Ärmel sind mit goldenen Stickereien verziert, und auch am Kragen finden sich kostbare Verzierungen. Ein breiter Gürtel betont ihre Taille und unterstreicht die Eleganz des Ensembles. Ihr Kopf ist von einem filigranen Schleier bedeckt, der eine gewisse Würde und spirituelle Erhabenheit suggeriert.
Ihr Blick ist direkt in die Betrachterrichtung gerichtet, was einen Eindruck von Selbstbewusstsein und Autorität vermittelt. Die Hände sind gefaltet, ein Zeichen für Demut und Gebet. Die Pose wirkt insgesamt ruhig und kontrolliert.
Der Hintergrund besteht aus einer Säule und einem fragmentarischen Ausblick auf eine Architektur mit Bögen. Im hinteren Bereich ist schemenhaft ein Altar oder eine religiöse Struktur erkennbar, was den Kontext des Stifterbildnisses verdeutlicht – die Frau hat vermutlich einen Bau oder eine Einrichtung finanziell unterstützt.
Die Farbgebung ist warm und gedeckt, wobei das Rot der Kleidung durch Goldakzente hervorgehoben wird. Die Beleuchtung ist gleichmäßig, wodurch die Gesichtszüge und die Details der Gewänder klar erkennbar sind. Es entsteht ein Eindruck von Wertigkeit und gesellschaftlichem Ansehen.
Subtextuell deutet das Bild auf den Reichtum und die soziale Stellung der Dargestellten hin. Das Stifterbildnis diente nicht nur als Abbildung, sondern auch als Zeugnis ihrer philanthropischen Tätigkeit und ihres Einflusses in der Gesellschaft. Die Darstellung vermittelt eine Botschaft von Frömmigkeit, Würde und gesellschaftlicher Verantwortung. Die schlichte Architektur im Hintergrund könnte die Bescheidenheit und den Fokus auf das spirituelle betonen, während die kostbare Kleidung ihren weltlichen Status unterstreicht.