RUBENS PETER PAUEL – Hoisting the cross Louvre (Paris)
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
Louvre – RUBENS PETER PAUEL - Hoisting the cross
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Die umstehenden Figuren sind kraftvoll und muskulös, doch ihre Gesichter sind von Anstrengung und vielleicht auch von einem Hauch von Unbehagen geprägt. Die Farbgebung ist warm gehalten, mit erdigen Tönen für die Haut und das Holz des Kreuzes, während der Himmel im Hintergrund in düsteren Blautönen erscheint, was eine Atmosphäre der Schwere und Bedrohung verstärkt. Das Licht fällt dramatisch auf die Szene, wodurch bestimmte Bereiche hervorgehoben werden – insbesondere die Schultern der Männer, die das Kreuz tragen, und die Verletzungen am Körper des Hingerichteten.
Die Komposition ist dynamisch und wirkt fast chaotisch, was die Intensität des Moments unterstreicht. Die Figuren sind dicht aneinander gedrängt, wodurch ein Gefühl von Enge und Beklemmung entsteht. Es scheint eine gewisse soziale Hierarchie angedeutet zu sein: einige Männer wirken stärker und dominanter als andere, während andere eher im Hintergrund stehen oder sich abwenden.
Neben der direkten Darstellung des Leidensweges lassen sich auch subtile Hinweise auf die menschliche Natur erkennen. Die Anstrengung in den Gesichtern der Helfer deutet auf eine ambivalente Haltung hin – sie handeln widerwillig oder aus Zwang, nicht unbedingt aus Überzeugung. Die Körperlichkeit wird hier stark betont; es geht um physische Kraft und Ausdauer, aber auch um die Grenzen des menschlichen Körpers angesichts von Leid und Gewalt. Die Darstellung vermittelt ein Gefühl der Tragödie, aber auch eine gewisse Würde in der Akzeptanz des Schicksals.