DE COTER COLIN – The New Testament Trinity with the dead Christ supported by angels. The central wing of the altar „Throne of Grace Louvre (Paris)
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Links befindet sich ein älterer Mann, gekrönt mit einer majestätischen Kopfbedeckung, dessen Bart und lange Haare ihm eine würdevolle Erscheinung verleihen. Er scheint die Szene zu überblicken oder gar an ihr teilzunehmen, wobei seine Hand in Richtung der zentralen Figur gestreckt ist. Ein weißes Tier, vermutlich ein Taube, schwebt unmittelbar über dem toten Mann, was auf eine symbolische Bedeutung hinweist – möglicherweise als Zeichen des Heiligen Geistes.
Um die zentrale Figur herum sind mehrere Engel angeordnet. Einige scheinen den Körper zu stützen und zu betrauern, ihre Gesichtsausdrücke von Trauer und Ehrfurcht gezeichnet. Die Draperien der Gewänder fallen in weichen Falten, was eine gewisse Bewegung und Dynamik in das Bild bringt. Eine weitere engelhafte Gestalt ist rechts im Hintergrund angedeutet, ebenfalls mit einem Ausdruck tiefer Kontemplation.
Die Farbgebung ist von dunklen Tönen dominiert, die durch vereinzelte Lichtpunkte aufgehellt werden. Diese Lichtakzente lenken den Blick auf die wichtigsten Elemente der Szene und verstärken die emotionale Wirkung. Die Komposition wirkt monumental und erhaben, was die spirituelle Bedeutung des dargestellten Ereignisses unterstreicht.
Subtextuell scheint es sich um eine Darstellung einer göttlichen Ordnung zu handeln, in der Tod und Auferstehung miteinander verbunden sind. Der ältere Mann könnte als Repräsentation Gottes Vater interpretiert werden, während die Taube den Heiligen Geist symbolisiert. Die Engel verkörpern die himmlische Sphäre und ihre Anteilnahme am irdischen Leid. Die Darstellung des toten Mannes deutet auf ein Opfer hin, dessen Bedeutung über das rein Körperliche hinausgeht und in eine größere kosmische Ordnung eingebettet ist. Es entsteht der Eindruck einer tiefen religiösen Hingabe und eines Glaubens an die Erlösung durch Leiden. Die Anordnung der Figuren und ihre Gesten erzeugen eine Atmosphäre von Ehrfurcht und Kontemplation, die den Betrachter dazu einlädt, über die tieferen Fragen des Lebens und des Sterbens nachzudenken.