Landscape with the moon. 1890 Isaac Ilyich Levitan (1860-1900)
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
Isaac Ilyich Levitan – Landscape with the moon. 1890
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Am Ufer erhebt sich eine Baumgruppe, deren Silhouetten in warmen Braun- und Rottönen gehalten sind. Diese Farbgebung steht in Kontrast zur kühlen Farbpalette des Himmels und des Wassers, was eine gewisse Spannung erzeugt. Zwischen den Bäumen sind Flächen mit Schnee zu erkennen, die durch ihre Weißheit und die Schattenwurfspiele weitere Kontraste bilden.
Der Himmel selbst ist in sanften Blautönen gemalt, die eine kalte und friedliche Atmosphäre vermitteln. Eine helle, runde Lichtquelle – vermutlich der Mond – strahlt auf die Landschaft herab und erzeugt eine diffuse, fast ätherische Beleuchtung. Die Lichtquelle scheint nicht direkt, sondern eher diffus zu leuchten, was eine Stimmung der Stille und Kontemplation verstärkt.
Die Malweise ist von einer deutlichen Impastur geprägt, d.h. die Farbschichten sind dick aufgetragen und erzeugen eine reliefartige Oberfläche. Dies verleiht dem Bild eine haptische Qualität und betont die Textur der Landschaft. Die Pinselführung wirkt schnell und spontan, was auf eine direkte Beobachtung und Wiedergabe der Natur hindeutet.
In der Gesamtheit vermittelt das Gemälde einen Eindruck von Harmonie und Gelassenheit. Die dunklen, kontrastierenden Elemente lenken den Blick auf das zentrale Thema: die stille Schönheit der Winterlandschaft im Mondlicht. Es scheint, als ob der Künstler eine Atmosphäre der Einsamkeit und der Ruhe einfangen wollte, eine Momentaufnahme der Natur in ihrer kargen, aber dennoch faszinierenden Erscheinung. Der Betrachter wird in eine Welt der Stille und Kontemplation eingeführt, in der die äußere Kälte von einer inneren Wärme und Geborgenheit ausgeglichen wird.