Mediterranean Sea. 1890 Isaac Ilyich Levitan (1860-1900)
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Isaac Ilyich Levitan – Mediterranean Sea. 1890
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BEMERKUNGEN: 4 Ответы
DER HIMMEL
Das violette, zum Gelb verwehende Himmelblau
Kann seine Farbe leicht verändern.
Wenn immer genug Brot vorhanden war,
Erzählt man keine Geschichten von Not.
Ein Gewitter mag kaum betrüben,
Es regnet – also soll es regnen.
Die Tiefen des Himmels erfasst
Der Weise, wie einen fremden Wald.
Ja, einen Wald, wo Summen und Verbindungen
Metaphysischer Stämme
Solche Erkenntnisse versprechen,
Dass keine Worte ausreichen würden, sie auszudrücken.
Ein magisches Licht strahlt aus! Die Arbeit ist reich an Nuancen!!!
Das Meer leuchtet in Blau-, Lazur-, Smaragdgrün-, Opal – und Lila-Farben, grenzenlos, frei und mächtig. A. A. Juferowa
Die Küste des Mittelmeers. Gemälde von Isaak Lewitan.
Wie Wolken ziehen die Wellen ans Ufer,
spielen mit kleinen Steinen und Muscheln,
und zeigen ihren freien Charakter,
zischend wie eine Schlange mit schäumender Spitze.
Eine Welle leckt mit Zischen die flache Küste,
vermischt Sand, Muscheln und Kieselsteine.
Sie geht in den Sand ein, verliert an Größe,
verschwindet recht schnell und still.
Schon folgt eine andere,
und wieder ist das Zischen zu hören,
und sie wiederholt, was vorher war,
bis zu ihrem vollständigen Verschwinden.
Am Himmel, der sich mit dem Wasser vereint,
am Horizont fliegt eine Möwe allein,
sie schreit mit großer Sehnsucht
nach einem schwierigen und manchmal grausamen Leben.
Welche Kombination verschiedener Farben!
Die Wellen haben einen grün-gelben Schimmer,
die Sandküste ist grau.
Über dem Meer ist der Himmel blau beleuchtet.
Wie sehr möchte man ans Meer gelangen,
damit die schäumenden Wellen die Füße streicheln,
und man das Rauschen des Meeres hören kann,
und zusammen mit ihm den Schrei einer Möwe, selbst wenn sie allein ist.
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Der eigentliche Schwerpunkt liegt auf den Wellen, die in breiten Bahnen zum Ufer rollen. Die Wellen sind nicht detailliert wiedergegeben, sondern eher als breite, geschwungene Formen angedeutet, die eine Bewegung suggerieren. Die Farbvariationen innerhalb der Wellen – von dunklem Grün bis hin zu weißen Schaumkronen – erzeugen einen Eindruck von Tiefe und Dynamik.
Am unteren Bildrand findet sich eine dunkle, fast schwarze Linie, die den Strand symbolisiert. Diese Linie ist grob aufgetragen, was einen Kontrast zu den fließenden Formen des Meeres bildet. Sie wirkt fast wie eine Barriere, die den Betrachter vom Meer abgrenzt.
Zwei Vögel, vermutlich Möwen, sind im oberen Bildbereich zu sehen. Sie wirken klein und filigran im Vergleich zur Weite des Meeres. Ihre Anwesenheit verleiht dem Bild eine zusätzliche Dimension der Lebendigkeit und Freiheit.
Die Malweise ist eher impressionistisch, mit lockeren Pinselstrichen und einer Vermeidung von scharfen Konturen. Dies trägt dazu bei, den Eindruck von flüchtiger Schönheit und der ständigen Veränderung der Natur zu vermitteln.
Subtextuell könnte das Bild die Vergänglichkeit der Zeit und die Macht der Natur thematisieren. Die Weite des Meeres und der Himmel erzeugen ein Gefühl von Unendlichkeit, während die Wellen und der Strand an die ständige Bewegung und den Wandel erinnern. Die Vögel stehen symbolisch für Freiheit und die Möglichkeit der Flucht. Es liegt eine Melancholie in der Szenerie, eine stille Kontemplation über die menschliche Existenz im Angesicht der Natur.