Old Yard. Ples. 1888-1890 Isaac Ilyich Levitan (1860-1900)
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Isaac Ilyich Levitan – Old Yard. Ples. 1888-1890
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Der Hof selbst wird von einem gepflasterten Weg durchzogen, der in die Tiefe des Bildes führt. Dieser Weg ist teilweise von üppigem, grünem Bewuchs überwachsen, was den Eindruck eines ungenutzten und vernachlässigten Ortes verstärkt. Einige Blumentöpfe und ein kleiner, verrosteter Gegenstand deuten auf frühere Nutzung hin, sind aber nun von der Natur zurückerobert.
Die Farbgebung ist gedämpft und von einem insgesamt melancholischen Tonfall bestimmt. Grüntöne, Braun- und Grautöne herrschen vor und tragen zur Atmosphäre der Stille und des Verfalls bei. Das Licht fällt gedämpft auf die Szene, was die dunklen Bereiche innerhalb der Gebäude verstärkt und einen Kontrast zu den helleren, grasbewachsenen Flächen schafft.
Die Komposition wirkt fast zufällig, doch lenkt sie die Aufmerksamkeit des Betrachters auf die Details der Architektur und die Art und Weise, wie die Natur die gebaute Umwelt langsam zurückerobert. Die Darstellung vermittelt ein Gefühl von Zeit, die vergangen ist und von einer vergangenen Lebensweise, die langsam im Verfall untergeht. Man könnte hier eine Reflexion über die Vergänglichkeit menschlicher Bemühungen und die unaufhaltsame Kraft der Natur erkennen. Die Szene wirkt einsam und verlassen, doch gleichzeitig auch von einer gewissen Schönheit und Poesie, die im Verfall liegt.