Lake Como 3. 1894 Isaac Ilyich Levitan (1860-1900)
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Isaac Ilyich Levitan – Lake Como 3. 1894
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BEMERKUNGEN: 1 Ответы
Sehen Sie sich den gleichen Comer See (Italien) durch die Augen unserer Jugend nach mehr als 100 Jahren an – eine SCHÖNHEIT, eingefangen von Isaak Lewitan!
https://youtu.be/yzstmq2wz0g
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Die Berge ragen im Hintergrund mächtig auf, ihre steilen Hänge sind in ein tiefes Blau-Violett getaucht. Nebelschwaden, fast wie Schleier, verhüllen Teile der Bergflanken und verleihen der Szenerie eine gewisse Mystik und Unbestimmtheit. Ein dichter, bedrohlich wirkender Himmel dominiert das obere Drittel des Bildes. Die Wolken sind grau und wolkig, mit vereinzelten, helleren Lichterflecken, die einen Eindruck von bevorstehendem Unwetter vermitteln.
Am rechten Ufer des Sees schmiegt sich eine kleine Siedlung an den Hang. Häuser und Gebäude sind eng aneinander gereiht und scheinen sich dem Betrachter zuzuwenden. Sie wirken klein und unscheinbar im Vergleich zur überwältigenden Größe der Berge und des Himmels.
Die Farbgebung ist gedämpft und melancholisch. Die vorherrschenden Farben sind Grau-, Blau- und Violetttöne, die eine Atmosphäre der Ruhe, aber auch der Schwere vermitteln. Die wenigen hellen Akzente, wie die Lichterflecken im Himmel und die Reflexionen im Wasser, brechen die Dunkelheit auf und lenken den Blick.
Es scheint, als ob der Künstler das Interesse am Naturgewaltigen und an der Darstellung von Stimmungen hatte. Die Landschaft wirkt unberührt vom Menschen, und die kleine Siedlung am Ufer wirkt fast wie ein Fremdkörper in dieser majestätischen Umgebung. Die Darstellung des Himmels und der Berge erzeugt ein Gefühl von Erhabenheit und Ehrfurcht, aber auch von Vergänglichkeit und Unvorhersehbarkeit. Die Szene suggeriert einen Moment der Kontemplation und des Innehaltens, ein Augenblick, in dem die menschliche Existenz im Angesicht der Natur relativiert wird.