Vladimirka Isaac Ilyich Levitan (1860-1900)
Isaac Ilyich Levitan – Vladimirka
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Maler: Isaac Ilyich Levitan
Ort: The State Tretyakov Gallery, Moscow (Государственная Третьяковская галерея).
Levitan malte seine berühmte "Vladimirka" 1892. Dieses Gemälde zeichnet sich durch seine ausdrucksstarke Bedeutungstiefe und seine besondere poetische Traurigkeit aus. Heute wird es als eines der besten Landschaftsgemälde dieses Malers bezeichnet, aber unmittelbar nach seiner Entstehung hielten die Kritiker das Werk für langweilig und schlicht und schenkten ihm keine große Aufmerksamkeit. Mit diesem Werk verewigte der Maler die Erinnerung an die Sträflinge, die vor 1890 über diesen Weg zur Zwangsarbeit nach Sibirien geschickt wurden.
Beschreibung des Gemäldes Vladimirka von Isaac Levitan
Levitan malte seine berühmte "Vladimirka" 1892. Dieses Gemälde zeichnet sich durch seine ausdrucksstarke Bedeutungstiefe und seine besondere poetische Traurigkeit aus. Heute wird es als eines der besten Landschaftsgemälde dieses Malers bezeichnet, aber unmittelbar nach seiner Entstehung hielten die Kritiker das Werk für langweilig und schlicht und schenkten ihm keine große Aufmerksamkeit.
Mit diesem Werk verewigte der Maler die Erinnerung an die Sträflinge, die vor 1890 über diesen Weg zur Zwangsarbeit nach Sibirien geschickt wurden. Die Landschaft vor uns ist düster: das Ende des Sommers, fast kahle Steppe, und die Straße führt in die Ferne. Der tief hängende, düstere Himmel mit Wolkenflecken weckt Melancholie und traurige Erinnerungen. Die Straße zieht sich endlos in die Länge, flieht hinter den Horizont...
Levitanovs legendäre "Vladimirka" zieht den Betrachter mit ihrem reichen historischen Inhalt und ihren tragischen poetischen Noten an. Und in Bezug auf die malerische Bild ist sehr interessant. Es verbindet auf harmonische Weise die Raffinesse der Zeichnung mit der Vielfalt der Farbnuancen, die von einem blassen Grauton, der den Himmel darstellt, bis zu einem erdigen Grünton reichen, der die Steppe widerspiegelt. Die ängstliche Stimmung des bedrohlich über dem gewundenen Band der Steppenstraße aufragenden Himmels wird meisterhaft vermittelt. Die eintönige, düstere Landschaft wird durch den hellen Fleck, der die Kirche darstellt, die sich vor uns erhebt, und die dunkle Gestalt der Frau ein wenig aufgelockert. Sie steht in stummer Erwartung neben einem Kreuz am Straßenrand. Viele bittere Schicksale haben sich auf diesem Weg ereignet, die bittere Gefühle der Hoffnungslosigkeit und Sehnsucht hervorrufen...
Die selbstlose Liebe des Autors zu seiner Heimat, sein aufrichtiges Mitgefühl und seine Sympathie für das Leid der anderen, für die armen Sträflinge, für die Mütter, Schwestern und Ehefrauen, die geduldig am Straßenrand auf sie warten, ziehen sich durch das gesamte Werk. Der Künstler schenkte dieses Gemälde der Tretjakow-Galerie.
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BEMERKUNGEN: 3 Ответы
LEVITAN
Die Sehnsucht der Wladimirka ist tiefgreifend,
Schichten von kantiger Musik
Scheinen den Raum zu füllen,
Und geben uns ihre Gesetze.
Über der ewigen und ununterbrochenen Ruhe
Funkelt die Himmelshütte wie ein Abgrund.
Der Levitan-Himmel ist verständlich –
Ein Himmel, gegeben durch die Essenz der Landschaft.
Teich, Grün, goldenes Wassergras –
Eine dichte, flüssige Stille,
Und das Licht des Himmels – eine Festung der Hoffnung...
Straße der Motorsportbegeisterten, wie es sich gehört
Lewitan verbrachte den Sommer 1982 in Boldino, entlang der Nischnegorodsker Straße. Eines Tages, als er nach einer Jagd mit Kuschinnikowa zurückkehrte, kamen sie auf eine alte Landstraße.
Der Abend nahte. Der düstere Himmel verbreitete eine traurige Stimmung.
Warten Sie, sagte Lewitan, ist das nicht die Wladimirka, diese Wladimirka, über die einst so viel unglückliches Volk mit klingenden Ketten in die Sibirien gebracht wurde?
Der erste Eindruck war unmittelbar und sehr stark.
Das Motiv fesselte den Künstler so sehr, dass er mit aller Kraft daran arbeitete und die Skizze der Wladimirka in wenigen Sitzungen vollendete.
Das neue Gemälde, das im Frühjahr 1893 auf der Wanderausstellung ausgestellt wurde, erhielt sehr vorsichtige Kritiken in der Presse.
Tretyakow bemerkte die Wladimirka nicht – oder besser gesagt, er war von der offenen Tendenz, die in diesem Gemälde zum Ausdruck kam, irritiert. Er kaufte es nicht für die Galerie, die er zu dieser Zeit bereits an die Stadt übergeben hatte.
Daraufhin spendete Lewitan das Gemälde der Galerie. Er schrieb an Tretyakow: Die Wladimirka wird wahrscheinlich bald von der Ausstellung zurückkehren, und bitte nehmen Sie sie und beruhigen Sie mich und sie.
Sorokowa S. A. Isaak Iljitsch Lewitan. 1990.
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