Twilight. 1899 Isaac Ilyich Levitan (1860-1900)
Isaac Ilyich Levitan – Twilight. 1899
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Maler: Isaac Ilyich Levitan
Die Entstehungsgeschichte des Gemäldes ist eher prosaisch. Isaak Iljitsch Lewitan malte es speziell als Geschenk für den damals kranken A.P. Tschechow, der sich in einem Krim-Sanatorium befand und seine Heimat sehr vermisste. Wahrscheinlich ist das der Grund, warum Lewitan in einem Bild so nahe an allem ist, was Tschechow so nahe und vertraut ist, und das in der Folge zu seiner schnellen Genesung beitrug. Der Künstler hat erstaunlich genau die Zeit gewählt, um dieses Bild zu malen, wenn der Arbeitstag zu Ende ist, wie der Heuhaufen in der Nähe des Hauses beweist, und die Tatsache, dass keine Menschen um ihn herum sind, es ist die Dämmerung und der Arbeitstag geht zu Ende.
Beschreibung des Gemäldes Twilight von Isaac Levitan
Die Entstehungsgeschichte des Gemäldes ist eher prosaisch. Isaak Iljitsch Lewitan malte es speziell als Geschenk für den damals kranken A.P. Tschechow, der sich in einem Krim-Sanatorium befand und seine Heimat sehr vermisste. Wahrscheinlich ist das der Grund, warum Lewitan in einem Bild so nahe an allem ist, was Tschechow so nahe und vertraut ist, und das in der Folge zu seiner schnellen Genesung beitrug.
Der Künstler hat erstaunlich genau die Zeit gewählt, um dieses Bild zu malen, wenn der Arbeitstag zu Ende ist, wie der Heuhaufen in der Nähe des Hauses beweist, und die Tatsache, dass keine Menschen um ihn herum sind, es ist die Dämmerung und der Arbeitstag geht zu Ende. Es ist schon schwer genug, der Übergang vom Tag zur Nacht - der Dämmerung - ist sehr flüchtig, also muss man sich so gut wie möglich konzentrieren, so schnell wie möglich, und, was nicht weniger wichtig ist, die Arbeit qualitativ gut erledigen. In diesem Gemälde fangen wir die Natur in einer Art Übergangsprozess ein.
Es ist, als ob die Natur beginnt, ihr Nachthemd anzuziehen und sich auf den Schlaf vorzubereiten. Der Mond beginnt am Himmel aufzugehen, und hinter dem Haus steht ein Baum, der offensichtlich zur Familie der Nadelbäume gehört. Das Schöne an dem Gemälde ist jedoch, dass es das Wesen der Natur in der Dämmerung einfängt, unabhängig davon, um welche Art von Baum es sich handelt oder wie lange das Haus schon steht und so weiter.
Die Natur offenbart sich uns so vollständig wie möglich, in diesem Moment steht sie ganz unter der "Macht" des Künstlers. Das ganze Geheimnis der Natur, wie überrumpelt. Die Schönheit, die im Wechsel des Tageslichts zu sehen ist, die abendliche Düsternis, die sich auf das Haus herabsenkt, unvorsichtige Striche, mit denen Levitan wie absichtlich diese zitternden Hände betont, ganz aufregender Moment von unvorstellbarer und hypnotisierender Schönheit der Natur. Es wird deutlich, dass kleine Details unwichtig sind, sowohl in einem Bild als auch in der Natur. Wichtig ist die allgemeine Idee, der Sinngehalt.
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Im Vordergrund erstreckt sich eine Wiese, die in einem intensiven Grün gehalten ist. Mehrere große, dunkle Steine liegen verstreut auf der Grasfläche und wirken fast wie stille Beobachter der Szenerie. Ein einfacher, aus Holzpfosten gefertigter Zaun markiert den Übergang zur rechte Seite des Bildes, wo sich eine dichtere Baumgruppe befindet.
Im Zentrum des Blickfelds steht ein hölzernes Gebäude, vermutlich eine Scheune oder ein kleines Wirtschaftsgebäude. Die grob behauenen Holzbalken sind deutlich erkennbar, und das Dach ist leicht abgeflacht. Ein großer Heuhaufen liegt direkt vor dem Gebäude und verstärkt den Eindruck einer ländlichen, arbeitsamen Umgebung. Ein schlanker, spitz zulaufender Baum ragt neben dem Gebäude empor und scheint wie ein stiller Wächter zu stehen.
Die Malweise ist deutlich von Impressionismus beeinflusst; die Pinselstriche sind locker und wirken fast spontan gesetzt. Die Farben sind nicht klar voneinander abgegrenzt, sondern gehen ineinander über und erzeugen so eine Atmosphäre der Weichheit und des flüchtigen Moments.
Subtextuell könnte das Bild als eine Reflexion über die Vergänglichkeit und die Ruhe des Landlebens interpretiert werden. Das Zwielicht verstärkt den Eindruck einer Übergangszeit, einer stillen Stunde zwischen Tag und Nacht. Die isolierte Lage des Gebäudes und die wenigen Elemente im Vordergrund erzeugen ein Gefühl der Einsamkeit und Kontemplation. Der Mond, als Symbol für Hoffnung und Erneuerung, könnte eine tröstliche Note in die Szene einbringen, während die dunklen Steine und der dichte Baumgürtel eine gewisse Melancholie andeuten. Die gesamte Komposition vermittelt eine Stimmung der stillen Einkehr und der tiefen Verbundenheit mit der Natur.