Train travel. 1890 Isaac Ilyich Levitan (1860-1900)
Isaac Ilyich Levitan – Train travel. 1890
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Maler: Isaac Ilyich Levitan
Isaak Iljitsch Lewitan wurde in einer armen, aber gebildeten jüdischen Familie geboren. Seine Eltern gaben dem Kind zunächst eine häusliche Ausbildung; im Alter von dreizehn Jahren trat er in die Moskauer Schule für Malerei, Bildhauerei und Architektur ein. Sein Lehrer war A.K. Sawrasow, der ihm seine Liebe zur Natur und die Fähigkeit, in jeder noch so einfachen Landschaft Poesie zu sehen, vermittelte.
Beschreibung des Gemäldes "Zug auf dem Gleis" von Isaac Levitan.
Isaak Iljitsch Lewitan wurde in einer armen, aber gebildeten jüdischen Familie geboren. Seine Eltern gaben dem Kind zunächst eine häusliche Ausbildung; im Alter von dreizehn Jahren trat er in die Moskauer Schule für Malerei, Bildhauerei und Architektur ein. Sein Lehrer war A.K. Sawrasow, der ihm seine Liebe zur Natur und die Fähigkeit, in jeder noch so einfachen Landschaft Poesie zu sehen, vermittelte. Darüber hinaus studierte Levitan bei V. Polenov - von diesem Künstler übernahm er die Fähigkeit, Licht und Luft durch die Leinwand und Farbe zu vermitteln. Isaak Iljitsch war wie kein anderer in der Lage, die aufrichtige Emotionalität der Natur und die subtile Korrespondenz der Wetterbedingungen mit der Stimmung eines Menschen zu vermitteln. Einfache Landschaften werden in der Ausführung von Levitan zu wahrhaft philosophischen Werken.
Das Bild "Train on the Road" zeigt einen Güterzug, der von einer Lokomotive gezogen wird. Der Zug bewegt sich aus der Tiefe des Bildes auf den Betrachter zu, und diese ungewöhnliche Perspektive erzeugt ein Gefühl der vollständigen Beteiligung, den so genannten "Präsenz-Effekt". Der Hügel, auf dem der Zug fährt, ist mit dichtem grünen Gras bewachsen und mit kleinen blauen und weißen Blumen übersät. Eine tiefe Schlucht unter dem Bahndamm und Telegrafenmasten, die der Kurve der Straße folgen, vervollständigen das Werk und verleihen ihm einen besonderen Rhythmus.
Der Waldgürtel im Hintergrund verdunkelt sich und trennt die Eisenbahn von den Feldern und dem kleinen Dorf; der hohe weiße Glockenturm der örtlichen Kirche erhebt sich über den Wald und taucht als heller Punkt in der Ferne auf. Ein paar rosa Wolken schweben am blauen Himmel - es geht auf den Sonnenuntergang zu. Während dieser Periode der Kreativität für Levitan gekennzeichnet durch die Ablehnung der feinen Details zugunsten der Verallgemeinerung, Monumentalismus. Die erstarrte Natur auf dieser Leinwand wird nur durch die zielstrebige Bewegung des schweren Zuges aufgelockert; die Lokomotive stößt eine weiße Rauchwolke aus, die Räder klopfen, das Leben geht weiter.
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BEMERKUNGEN: 1 Ответы
Ein Gruppenbild der Klasse, aber wo ist die Beschreibung dazu?
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Das Farbenspiel ist von einem warmen, gedämpften Ton geprägt. Die grünen Farbtöne der Vegetation am Hang kontrastieren mit dem etwas düsteren, erdigen Farbton des Waldes, der sich im Hintergrund erstreckt. Der Himmel ist in sanfte Rosa- und Lilatöne getaucht, was auf eine frühe Morgen- oder späte Abendstimmung hindeutet.
Die Komposition ist durch eine klare Horizontlinie gekennzeichnet, die die Landschaft in Vorder- und Hintergrund unterteilt. Die Vegetation im Vordergrund wird mit kurzen, schnellen Pinselstrichen wiedergegeben, was einen Eindruck von üppiger Natur vermittelt. Die Schienen selbst sind präzise und technisch gezeichnet, stehen im Kontrast zur fließenden Natur.
Die Darstellung erzeugt eine Atmosphäre von Dynamik und Veränderung. Der Zug symbolisiert den Fortschritt der Industrialisierung und die damit verbundene Veränderung der Landschaft. Gleichzeitig wird aber auch die Schönheit und Weite der Natur betont, die trotz des Eingriffs der Technik weiterhin präsent ist. Es liegt eine gewisse Melancholie in der Darstellung, möglicherweise eine Reflexion über den Verlust der traditionellen Lebensweise angesichts der modernen Technologie. Der weite, offene Raum und der Zug, der in die Ferne rast, können auch ein Gefühl der Sehnsucht und des Reisens hervorrufen. Die leicht verschwommene Darstellung des Zuges lässt zudem die Vergänglichkeit des Moments erkennen.