Evening. Golden Pool 2. 1889 Isaac Ilyich Levitan (1860-1900)
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Isaac Ilyich Levitan – Evening. Golden Pool 2. 1889
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BEMERKUNGEN: 3 Ответы
ein gutes Bild
Tschechow, der die Wolga befuhr, schrieb an Kuschinnikowa: „Ich habe Ples gesehen. Ich erkannte die Kirchen auf dem Friedhof, ich sah das Haus mit dem roten Dach...“
Das Haus gehörte zwei Besitzern, Groschew und Podgornyj.
In diesem Haus richtete Lewitan im Sommer sein Atelier ein. Fünf Fenster von Fuß bis zur Decke, schmal und abgerundet, ließen viel Licht in den Raum. Hier stand Lewitans Staffelei. Hier wurde sein „Goldenes Ples“ gemalt.
Dieses Bild wurde sehr ungewöhnlich geschaffen. Auf einem kleinen Brett wurde eine erste Skizze aus der Natur angefertigt. Danach ging der Künstler abends auf den Berg und fand einen Punkt, von dem aus er den Hügel mit Baumstümpfen und jungem Gebüsch, das große Haus von Groschew, den hohen Glockenturm der Kirche Wara Warja Welikomartyr in Saretschnaja sowie dahinter die fünf Kuppeln eines anderen Tempels und die endlose, ebene Fläche des Flusses sehen konnte. Lewitan beobachtete und lernte sogar die Farben auswendig, wie man Gedichte und Sonaten lernt.
Freunde interessierten sich sehr für alles, was Lewitan nun schuf, und über die neue Arbeitsweise des Künstlers schrieb Winogradow im selben Herbst an Chruslow:
„Lewitan gefällt mir (besonders seine neuesten Arbeiten). Ich habe gehört, dass er dort in Ples ein Bild malte (einen Sonnenuntergang) und zwar folgendermaßen: Er ging jeden Abend auf einen Berg und beobachtete den Sonnenuntergang, und tagsüber malte er das Bild zu Hause nach seinen Eindrücken. So dauerte es Tag für Tag. Es ist sehr interessant, was dabei herausgekommen ist. Das habe ich von W. Bogdanow gehört, der es von Aladschalow hörte.“
Nachdem Lewitan nach Moskau zurückgekehrt war, kam P. M. Tretjakow in sein Atelier. Er sah dort „Goldenes Ples“ und „Nach dem Regen“. Er kaufte beide Bilder noch bevor sie auf einer Ausstellung zu sehen waren.
Das Leuchten der Abenddämmerung
Spiegelt sich im Fluss wider.
Der grüne Wald in der Ferne verdunkelt sich,
Geheimnisvoll funkeln die Glühwürmchen...
Ein Motiv eines lakonischen Liedes,
Erklingt in der Nachtruhe, in Stille,
Die Weite über dem Fluss, im Firmament,
Und die Wolga fließt weiter... und die Zeit rast...
Valentina Paltschik-Fursowa
http://www.stihi.ru/2013/11/29/4782
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Der Vordergrund wird von einer sanft abfallenden Hügellandschaft dominiert, bewachsen mit einer Mischung aus Gras, Büschen und vereinzelten Bäumen. Die Farbpalette ist überwiegend in Grün- und Gelbtönen gehalten, wobei die Farbtöne allmählich in ein warmes Orange übergehen, was die Abendsonne andeutet.
Auf der Anhöhe, am Rande des Hügels, befindet sich eine bemerkenswerte Struktur. Es handelt sich um einen hohen, schlanken Turm, der vermutlich einem Gebäude angegliedert ist. Die weiße Farbe des Turms sticht vor dem dunkleren Hintergrund hervor und zieht den Blick magisch an. Darüber hinaus sind weitere Gebäude erkennbar, die sich harmonisch in die Landschaft einfügen. Ein kleines Haus mit rotem Dach liegt etwas weiter entfernt am Ufer des Gewässers.
Die Komposition wirkt ruhig und harmonisch. Die Linienführung ist sanft und fließend, was zur Atmosphäre der Beschaulichkeit beiträgt. Die Künstlerin scheint eine besondere Wertschätzung für die Lichtstimmung zu haben. Das goldene Licht, das sich auf dem Wasser und den Hügeln spiegelt, erzeugt eine warme und beruhigende Atmosphäre.
Es lässt sich vermuten, dass die Darstellung mehr als nur eine reine Landschaftsbeschreibung ist. Die Kombination aus dem Turm, den Gebäuden und der friedlichen Natur könnte eine Symbolik in sich bergen. Möglicherweise wird hier ein Bezug zur Spiritualität, zur Geschichte oder zur menschlichen Beziehung zur Natur hergestellt. Die Abendstimmung verstärkt den Eindruck von Kontemplation und innerer Einkehr. Die Szene ruft ein Gefühl von Frieden und Besinnlichkeit hervor und lädt den Betrachter ein, in die stille Schönheit der Natur einzutauchen.