Madonna with the Yarnwinder Leonardo da Vinci (1452-1519)
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Leonardo da Vinci – Madonna with the Yarnwinder
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BEMERKUNGEN: 3 Ответы
LEONARDO
Der Herzog Moro füttert Schwäne.
Ein dunkler Teich, glitzerndes Wasser.
Doch Leonardo da Vinci ist einer der Gäste,
Der sich nicht an dem Ball vergnügen kann.
Ein Ball, wo Allegorien prunkvoll sind –
Ist das Leben selbst allegorisch?
Überall, überall Blitze des Krieges,
Wie viel Demut weckt dies im Verstand?
Verschiedene Kriegsmaschinen
Schuf Leonardo, auf der Suche nach
Einer Stadt des Wissens, einer Stadt der Tiefe,
In tausend Dingen ständig präsent.
Oh, wie einsam er in seinem Wissen –
Verbunden mit dem Tempel des Pantheismus,
Still im Geiste, und so hoch,
Dass fast alle Prismen für ihn offen sind.
Ein Prisma der Prismen, ein himmlischer Mineral,
Durch es – die klare Grundlage der Welt.
Jedes Material erforschend,
Zeigt Leonardo: Die Harfe Gottes.
Alle Madonnen – Klarheit, Stille,
Das scharfe Lächeln der Mona Lisa
Ist eine digitale Geheimnis.
Die Stadt. Gebäude, Fensterläden und Gesimse.
... Kräuter, Bienen, Fliegen, Spinnen,
Mineralien, Steine und Muscheln.
Eine Summe aller Dinge. Der Gipfel des Wissens.
Kerzenlicht in der Speisekammer.
Die Flügel zum Fliegen sind riesig.
Die Pfade des Genies sind übermäßig eng,
Die Pfade der Massen – schrecklich breit.
Eine wunderbare Arbeit...
Meine Mutter erinnert mich an Madonna!
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Das Kind, nackt und prall, ist der zentrale Blickfang. Es hält einen Stab mit einem Querbalken in der Hand, der als Kreuz erkennbar ist. Ein Lächeln spielt um seine Lippen, während er den Betrachter mit einem direkten Blick mustert. Sein Körperbau wirkt rundlich und robust, und seine Haut ist hell und glatt.
Im Hintergrund erstreckt sich eine detaillierte Landschaft. Ein sanft geschwungener Fluss schlängelt sich durch eine grüne Ebene, die von vereinzelten Gebäuden und Feldern durchzogen ist. Hinter der Ebene ragen majestätische Berge empor, deren schneebedeckte Gipfel in den Himmel ragen. Die Farbgebung ist gedämpft und harmonisch, mit einem Übergang von warmen Erdtönen im Vordergrund zu kühleren Blautönen im Hintergrund.
Die Komposition wirkt ruhig und harmonisch. Die Figuren sind dicht aneinander gerückt, wodurch eine Intimität entsteht. Das Kind und die Frau bilden eine Einheit, in der sich der Blick des Betrachters immer wieder zwischen beiden Figuren verliert.
Die Darstellung des Kindes mit dem Kreuzstab deutet auf eine religiöse Bedeutung hin, wenngleich die Szene insgesamt eine gewisse Alltagstätigkeit vermittelt. Die Landschaft im Hintergrund verleiht dem Bild eine zeitlose Qualität und lässt es in einen größeren Kontext einbetten.
Der Kontrast zwischen der nackten Darstellung des Kindes und der behutsamen Haltung der Frau erzeugt eine subtile Spannung. Die Landschaft dient hier nicht nur als Kulisse, sondern trägt zur Gesamtstimmung des Werkes bei. Die Weite des Hintergrunds verstärkt die Eindruck von Kontemplation und Spiritualität. Es entsteht ein Gefühl von stiller Andacht und gleichzeitig von einer tiefen Verbundenheit zwischen Mutter und Kind.