Adele Bloch-Bauer II Gustav Klimt (1862-1918)
Gustav Klimt – Adele Bloch-Bauer II
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Maler: Gustav Klimt
Gustav ist ein österreichischer Künstler. Gustav malte sein zweites Porträt von Adele im Jahr 1912. Das Gemälde gehört zu den zehn teuersten künstlerischen Meisterwerken der Welt. Was ist die Geschichte hinter diesem Modell? Adele Bloch-Bauer war die Frau von Ferdinand Bloch-Bauer, einem damals sehr wohlhabenden Industriellen. Ferdinand liebte die Kunst und förderte verschiedene Kunstformen, darunter auch die Kunst.
Beschreibung des Gemäldes Das zweite Porträt von Adele von Gustav Klimt
Gustav ist ein österreichischer Künstler. Gustav malte sein zweites Porträt von Adele im Jahr 1912. Das Gemälde gehört zu den zehn teuersten künstlerischen Meisterwerken der Welt. Was ist die Geschichte hinter diesem Modell? Adele Bloch-Bauer war die Frau von Ferdinand Bloch-Bauer, einem damals sehr wohlhabenden Industriellen.
Ferdinand liebte die Kunst und förderte verschiedene Kunstformen, darunter auch die Kunst. Gustav erhielt also aufgrund seiner schöpferischen Persönlichkeit materielle Mittel von Ferdinand. Adele wurde von Gustav bei zwei Gelegenheiten gemalt, ein isoliertes Ereignis in seinem künstlerischen Leben. Daraus können wir schließen, dass Ferdinand ihn sehr gut gefördert hat.
Beschreibung des Gemäldes. Das Gesicht und die Hände von Adele sind ausschließlich in kalten Tönen gemalt, was dem Gemälde einen realistischen Charakter verleiht. Sie sind die visuelle Dominante in der Wahrnehmung des Gemäldes durch das menschliche Auge. Die ornamentale Beschreibung der anderen Elemente des Modells hebt die Hände und das Gesicht im Gesamtbild hervor und setzt sie ab. Die Zusammensetzung kann in zwei Teile unterteilt werden.
Auf der rechten Seite des Bildes ist Adele selbst abgebildet, während die linke Seite einen kleinen Hinweis auf das Innere des Bildes gibt. Die linke Seite des Gemäldes ist fast leer und lässt den Betrachter in eine Welt der Fantasie eintauchen. Es gibt noch einen weiteren Teil des Gemäldes, den unteren Teil. Er ist mit dem Saum von Adèles Kleid gefüllt.
Gustav entschied sich bei diesem Modell für die Darstellung der Flächigkeit und nicht für die perspektivische Darstellung der Tiefe. Der gesamte Raum (das Kleid, die Wände, der Stuhl) wird von dem goldenen Hintergrund verdrängt. Daher sieht dieser Raum neben Adèle nur wie zweidimensionale Figuren aus.
Wenn man das Gemälde genauer betrachtet, sieht man eine Frau mit einer eleganten Figur auf einem Sessel sitzen. Die gesamte vertikale Fläche des Gemäldes wird von dieser Frau eingenommen, so dass kein Platz für etwas anderes bleibt. Die hellen Töne werden durch den Kontrast von Adélies schwarzem Haar und dem großen, unproportionalen roten Mund noch verstärkt. Der Blick der Frau ist auf den Betrachter gerichtet, was das visuelle Erlebnis verstärkt. Und Adele hält sich die Hände vor die Brüste.
Das Kleid betont die Figur der Frau und ist eng anliegend. Über dem Kleid liegt ein Schal, der von den Armen des Gemäldes herabfließt. Auch in diesem Teil des Bildes dominieren Goldtöne. Ein breites Band aus Dreiecken (eine Doppelreihe) und ein schmaler Saum aus Rechtecken verleihen dem Ausschnitt von Adeles Kleid Schönheit und Originalität.
Der Umhang weist ein spiralförmiges Ornament, blattähnliche Formen und leicht auffällige Falten auf. Es ist etwas heller als die Töne des Kleides. Der Stuhl ist in Goldtönen gehalten. Sie wird allein durch das Spiralmuster hervorgehoben. Das Gesamtkonzept erhält einen farblichen Akzent durch ein Fragment des Fußbodens in Grüntönen. Dieses Fragment verleiht dem Modell auch mehr Stabilität.
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Der Hintergrund des Gemäldes ist von einer lebhaften, fast ornamentalen Farbgebung dominiert. Ein breiter Streifen saftigen, smaragdgrünen Rasens erstreckt sich unterhalb der Frau und ist von einer Vielzahl von Blumen in kräftigen Farbtönen besiedelt. Darüber erhebt sich ein Hintergrund in Rot- und Lilatönen, der mit fragmentierten, kindlichen Darstellungen von Figuren und Gebäuden durchzogen ist. Diese Figuren wirken wie Elemente einer fantastischen, spielerischen Szene, die im Kontrast zur Würde und Stille der dargestellten Frau steht.
Die Farbpalette ist reichhaltig und kontrastreich, wobei Grün und Rot vor allem in den Blick fallen. Die Verwendung von vertikalen Linien – sowohl im Kleid der Frau als auch in den farblichen Zonen des Hintergrunds – verstärkt die vertikale Ausrichtung des Bildes und betont die Präsenz der Frau als zentrales Element.
Die Malweise ist durch flächige, pastose Farbaufträge gekennzeichnet, die eine gewisse Textur erzeugen. Es entsteht der Eindruck einer sorgfältig komponierten, aber dennoch lebendigen und fast dekorativen Darstellung.
Der Eindruck ist der einer eleganten, wohlhabenden Frau, die in einer von Fantasie und spielerischer Dekoration durchzogenen Welt dargestellt wird. Die kindlichen Figuren im Hintergrund könnten auf eine kindliche Unbeschwertheit oder die Sehnsucht nach einer verlorenen Unschuld verweisen, während die strenge Vertikalität und die ruhige Haltung der Frau eine gewisse Distanz und Selbstbeherrschung suggerieren. Die Komposition vermittelt den Eindruck von statischer Ruhe und zugleich von innerer Lebendigkeit. Die Malweise und die Farben erzeugen eine Atmosphäre von Reichtum und Vergnügen, die jedoch durch die distanzierte Haltung der Frau einen Hauch von Melancholie erhält.