Jacopo Tintoretto – Susanna and the Elders Kunsthistorisches Museum
Kunsthistorisches Museum – Jacopo Tintoretto -- Susanna and the Elders
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Die Handlung des Gemäldes beruht auf einer Legende aus dem Alten Testament. Sie spielt in Babylon, als die Juden dort herrschten. Die Frau eines wohlhabenden Anwohners, Jaqim, ist das Objekt der erotischen Fantasien zweier alter Männer geworden. Um zu bekommen, was sie wollten, stellten die Ältesten der schönen Frau im Garten, wo sie gewöhnlich ohne Begleitung badete, eine Falle. Als Susanna sich auszieht, kommen die Männer aus ihrem Versteck und beginnen, die Heldin zu erpressen.
Beschreibung des Gemäldes Tintoretto Susanna und die Ältesten
Die Handlung des Gemäldes beruht auf einer Legende aus dem Alten Testament. Sie spielt in Babylon, als die Juden dort herrschten. Die Frau eines wohlhabenden Anwohners, Jaqim, ist das Objekt der erotischen Fantasien zweier alter Männer geworden.
Um zu bekommen, was sie wollten, stellten die Ältesten der schönen Frau im Garten, wo sie gewöhnlich ohne Begleitung badete, eine Falle. Als Susanna sich auszieht, kommen die Männer aus ihrem Versteck und beginnen, die Heldin zu erpressen. Wenn sie sich weigerte, mit ihnen zu schlafen, versprachen sie, sie zu belasten und sie des Ehebruchs zu beschuldigen, worauf die Todesstrafe stand.
Die Frau weigerte sich und wurde wegen falscher Anschuldigungen verhaftet. Der Prophet Daniel rettete sie jedoch vor der Hinrichtung. Bei der Befragung der Ältesten fand er Ungereimtheiten in ihren Aussagen und entlarvte sie als Lügner.
Diese Geschichte war für die Künstler der Renaissance ein guter Vorwand, um den nackten weiblichen Körper darzustellen. Die auf der Leinwand dargestellte Szene dreht sich um den Moment, in dem Susanna über die reine und jungfräuliche Natur nachdenkt.
Die zentrale Figur des Werks Susannah und die Ältesten ist ein junges, völlig nacktes Mädchen. Susanna hat ein weißes Taschentuch in der Hand, aber es scheint, als würde sie nicht einmal versuchen, ihre Blöße damit zu bedecken. Der Realismus, mit dem die nackte Figur der Frau beschrieben wurde, und die Stärke des Granitschenkels waren entscheidend für das Werk des italienischen Künstlers. Das Mädchen schaut in den Spiegel und bewundert ihre Schönheit.
Das Licht verleiht der Figur Helligkeit und Volumen, hebt sie in all ihrem Glanz hervor, betont die komplizierte Frisur, den teuren Schmuck an und um das Mädchen. Die Ruhe der Heldin kontrastiert mit der Aufregung der Älteren, die an den Rändern des Bildes dargestellt sind.
Die beiden Männer auf der linken Seite tragen edle Gewänder, erkennbar an dem kostbaren gelb-braunen Damast oder dem leuchtenden Rot ihrer Tuniken. Die Besonderheit des Autors ist die fast holzartige Beschaffenheit der menschlichen Oberarme. Die Ältesten stehen in unpassenden und unbeholfenen Posen und schauen ungeduldig aus ihren Verstecken.
Der Künstler hat den Spiegel vor der Heldin benutzt, um ihre Beleuchtung zu intensivieren und ihre weiße Haut stark zu betonen. Die Spiegeltechnik erlaubte es Tintoretto auch, mit der Verfälschung von Licht und Schatten zu spielen. Im Allgemeinen ähnelt das Geschehen auf der Leinwand der Hinterbühne eines Theaters: das Mädchen und der Spiegel auf dem Podest, und hinter einer Hinterbühne mit Bäumen und Kletterrosen - alles andere.
Tintoretto stellt akribisch die kleinsten Gegenstände von Susannas Toilette dar: einen Kamm, eine Haarnadel, eine Amphore für Öl, Gold und Perlen. Auch wenn der Betrachter vielleicht nur eine Episode dieser Geschichte betrachtet, kann die Kenntnis des Endes der Wahrnehmung des Werks eine bestimmte emotionale Wirkung verleihen.
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Ein älterer Mann, mit dem Gesicht im Schatten verborgen, dringt in den Vordergrund. Er ist in ein leuchtend rotes Gewand gekleidet, das im Kontrast zu seiner blassen Haut steht. Seine Augen sind auf die Frau gerichtet, eine Mischung aus Begierde und Respektlosigkeit darin. Er scheint sich in unmittelbarer Nähe zu befinden, fast bedrohlich, wobei die Perspektive die Distanz verringert.
Im Hintergrund erkennen wir weitere Gestalten, die scheinbar Zeugen der Szene sind. Ein weiterer Mann, der sich hinter einem Rosenbusch verbirgt, beobachtet das Geschehen mit einem Ausdruck, der zwischen Voyeurismus und Hilflosigkeit schwankt. Ein weiterer Mann, in feinen Gewändern, scheint sich abzuwenden, möglicherweise in Versuchung, einen Blick abzuwenden. Die Landschaft selbst, mit ihren dichten Bäumen und üppigen Pflanzen, verstärkt das Gefühl der Enge und des Gefängnisses.
Ein offenes Buch und ein kleiner silberner Becher liegen auf einer Tischplatte am Ufer. Das Buch symbolisiert möglicherweise Wissen oder Reinheit, während der Becher auf eine mögliche Einladung oder Verlockung hindeutet.
Die Komposition ist dynamisch und asymmetrisch. Das Dunkel des Wassers und des Hintergrunds kontrastiert stark mit dem hellen Fleisch der Frau und dem leuchtenden Rot des Gewandes des Mannes. Die Beleuchtung ist dramatisch und lenkt die Aufmerksamkeit auf die zentralen Figuren und ihre Interaktion.
Die Szene scheint einen Moment der Spannung und des Konflikts einzufangen, in dem eine Frau einer unerwünschten Aufmerksamkeit ausgesetzt ist. Die subtile Darstellung der Emotionen und die sinnliche Darstellung des Körpers lassen Raum für Interpretationen über Macht, Verführung und die Verletzlichkeit der weiblichen Existenz. Die versteckten Gestalten im Hintergrund erzeugen eine Atmosphäre der Geheimhaltung und des Unbehagens, die die psychologische Komplexität der dargestellten Situation unterstreicht.