Brueghel, Pieter The Elder – Пасмурный день - февраль 1565, 118х163, Музей истории искусств [Kunsthistorisches Museum], Вена * Kunsthistorisches Museum
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![- Brueghel, Pieter The Elder -- Битва карнавала и поста [The fight between carnival and lent] 1559, 118х165, Музей истории искусств Вена](http://j5.galerix.ru/_EX/1560281550/184278819.webp)






![- Brueghel, Pieter The Elder -- Несение креста [The Procession to Calvary] 1564, 124х170,](http://j5.galerix.ru/_EX/1560281550/120700411.webp)
![- Brueghel, Pieter The Elder -- Крестьянская свадьба [Peasant Wedding] 1568, 114х163, Музей истории искусств Вена](http://j5.galerix.ru/_EX/1560281550/189755941.webp)
![- Brueghel, Pieter The Elder -- Возвращение стада - ноябрь [The Return of the Herd] 1565, 117х159,](http://j5.galerix.ru/_EX/1560281550/92968699.webp)









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Der Hauptverdienst von Bruegel besteht darin, dass er es verstand, die Revolution, die von den großen realistischen Genies vollzogen wurde, philosophisch zu erfassen und dadurch eine solide Grundlage für die weitere kraftvolle Entwicklung der niederländischen Realitätskultur zu schaffen.
Was diese Meisterwerke vor allem beeindruckt, ist der Pathos des konkreten, einzelnen Phänomens, die Behauptung dieses Konkreten in seiner ganzen Materialität, die überwältigende Kraft dieser materiellen, irdischen Erscheinungen, sei es Menschen, ihre Beziehungen zueinander, sei es eine Landschaft oder Architektur. All dies scheint den Betrachter von allen Seiten mit einer bis dahin ungekannten Intensität eines lebhaften und freudigen Selbstbewusstseins umgeben; und gerade in diesem liegt vor allem das neue Weltgefühl, das in die Kunst eingebracht wurde.
Dieses Gemälde wird auch Ein trüber Tag genannt und gehört zur Serie Die Jahreszeiten (Monate). Es zeigt das Ende des Faschings (den Beginn des Frühlings), vermutlich den Monat März.
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Im Vordergrund findet sich eine belebte Uferlinie mit einer Mischung aus Menschen und Tieren. Einige Figuren scheinen in Beschäftigung vertieft zu sein: Ein Mann ist in der Nähe einer Scheune zu sehen, scheinbar mit dem Fällen von Holz beschäftigt. Andere Figuren sind in kleinere Gruppen angeordnet, einige scheinen sich zu unterhalten, andere zu beobachten. Ein Kind scheint ein Tier zu jagen oder zu fangen, was einen Hauch von kindlicher Unbeschwertheit inmitten der trüben Stimmung erzeugt.
Die Landschaft dahinter ist ebenfalls belebt, aber in einer gedämpfteren Weise. Ein Fluss schlängelt sich durch das Bild, und auf dem Wasser sind einige Boote zu erkennen. Im Hintergrund erhebt sich eine Hügellandschaft, die von kahlen Bäumen und einem verschwommenen Hintergrund geprägt ist. Die Weite des Himmels und die tiefe Perspektive erzeugen ein Gefühl der Unendlichkeit und vielleicht auch der Einsamkeit.
Die Anordnung der Figuren und Elemente deutet auf eine soziale Dynamik hin, die sowohl alltäglich als auch symbolisch ist. Die Menschen scheinen in ihre eigenen Routinen und Beschäftigungen vertieft zu sein, aber gleichzeitig ist eine subtile Spannung spürbar. Die kahlen Bäume und der trübe Himmel könnten als Metaphern für die Vergänglichkeit der Zeit und die Härte des Lebens interpretiert werden.
Es liegt eine gewisse Ambivalenz in der Darstellung vor. Die Szene ist zwar realistisch dargestellt, aber gleichzeitig auch mit einer gewissen Melancholie und einem Hauch von Bedrohung durchzogen. Der Betrachter wird dazu angeregt, über die Bedeutung des Moments und die zugrunde liegenden sozialen und existentiellen Fragen nachzudenken. Die Darstellung des Alltagslebens wird so zu einem Fenster für die Betrachtung der menschlichen Existenz in ihrer Gesamtheit, mit ihren Freuden und Leiden, ihren Hoffnungen und Ängsten.