Miss Mary Hickey Joshua Reynolds (1723-1792)
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Joshua Reynolds – Miss Mary Hickey
Ort: Yale Center for British Art, Paul Mellon Collection, New Haven.
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Der Hintergrund ist dunkel und unscharf gehalten, in bläulichen Tönen gemalt, was die Aufmerksamkeit voll und ganz auf die dargestellte Person lenkt. Dieser Kontrast verstärkt die Wirkung des Lichts, das auf ihr Gesicht fällt und die zarten Konturen ihrer Gesichtsform betont.
Die Frau trägt ein elegantes, tiefschwarzes Kleid mit tiefem Ausschnitt, der einen Teil ihrer Schultern freilegt. Ein schmaler, dunkler Gürtel um die Taille unterstreicht ihre schlanke Figur. Um den Hals trägt sie eine feine, dunkle Kette. Besonders auffällig ist die große, weiße Hutkonstruktion mit üppigen Rüschen und Bändern. Sie rahmt ihr Gesicht ein und verleiht dem Gesamtbild eine gewisse Pracht und gleichzeitig auch eine gewisse Künstlichkeit. Die Hände sind vor der Brust gefaltet, was eine Haltung von Würde und Zurückhaltung suggeriert.
Die Malweise wirkt locker und spontan, fast skizzenhaft. Dies verleiht dem Porträt eine gewisse Lebendigkeit und Intimität. Die Farbwahl ist bewusst gedämpft gehalten, mit einem vorherrschenden Ton-in-Ton-Schema, das die Eleganz und den Reiz der dargestellten Frau unterstreicht.
Es lässt sich vermuten, dass die Darstellung eine gesellschaftlich hochstehende Person zeigen soll. Die Kleidung und die geschmackvolle Hutkonstruktion deuten auf Wohlstand und gesellschaftlichen Status hin. Gleichzeitig erweckt die ernste Miene und die zurückhaltende Körperhaltung den Eindruck einer Frau, die sich der gesellschaftlichen Erwartungen bewusst ist und sich ihnen anpasst. Der dunkle Hintergrund und die gedämpfte Farbgebung könnten eine gewisse innere Zerrissenheit oder eine Melancholie andeuten, die hinter der vermeintlichen Fassade einer adligen Dame verborgen liegt. Die Darstellung ist somit nicht nur ein Abbild der äußeren Erscheinung, sondern auch ein Versuch, einen Einblick in die Persönlichkeit und den Charakter der dargestellten Frau zu gewähren.