Crying Forfeits Joshua Reynolds (1723-1792)
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Joshua Reynolds – Crying Forfeits
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Das mittlere Mädchen scheint sich gerade in eine spielerische Bewegung zu stürzen, ihre Arme sind weit ausgebreitet, das Gesicht voller kindlicher Freude. Sie wirkt als Dreh- und Angelpunkt der Szene, um den herum sich die anderen beiden Figuren gruppieren. Links von ihr sitzt ein Mädchen, das mit einer Hand auf ihrem Oberschenkel ruht und dem Betrachter zugewandt ist. Ihr Blick ist ernsthaft, fast nachdenklich, was einen Kontrast zur ausgelassenen Stimmung des mittleren Mädchens bildet. Rechts steht ein weiteres Mädchen, leicht erhöht positioniert, und deutet mit erhobenem Finger in eine unsichtbare Richtung. Ihre Haltung strahlt Selbstbewusstsein und Autorität aus.
Die Farbgebung ist warm gehalten, dominieren doch erdige Töne wie Grün, Braun und Beige. Die Kleidung der Mädchen ist schlicht und unaufdringlich, was den Fokus auf ihre Gesten und Mimik lenkt. Der dunkle Hintergrund verstärkt die Wirkung des Lichts und hebt die Figuren hervor.
Neben der offensichtlichen Darstellung kindlicher Unbeschwertheit lassen sich auch subtile Subtexte erkennen. Die unterschiedlichen Haltungen und Gesichtsausdrücke der Mädchen deuten auf verschiedene Persönlichkeiten und Charakterzüge hin. Die Geste des Mädchens, das mit dem Finger zeigt, könnte als Hinweis auf eine Führungsposition oder einen Wunsch nach Aufmerksamkeit interpretiert werden. Auch die Positionierung der Figuren zueinander – die beiden sitzenden Mädchen blicken zum stehenden Mädchen auf – lässt vermuten, dass hier ein Machtverhältnis dargestellt wird.
Insgesamt wirkt das Gemälde wie eine Momentaufnahme aus dem Leben von Kindern, eingefangen in einer Atmosphäre von Wärme und Geborgenheit, aber auch angedeutet mit einem Hauch von Komplexität und unterschwelligen Beziehungen. Die Malerei fängt nicht nur die kindliche Fröhlichkeit ein, sondern deutet auch auf die ersten sozialen Interaktionen und Machtdynamiken hin, die bereits im Kindesalter wirken.