Portrait of Charlotte Walsingham Joshua Reynolds (1723-1792)
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Joshua Reynolds – Portrait of Charlotte Walsingham
Ort: Private Collection
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Die Frau trägt eine aufwendige Robe in tiefem Blau, deren Kragen und Ärmel mit einem opulenten weißen Pelz besetzt sind. Ein feiner Perlenhalsband schmückt ihren Hals, während ihr Haar zu einer eleganten Hochfrisur gestylt ist, die mit Stoffbahnen verziert ist. In ihrer Hand hält sie ein kleines, verschnörkeltes Objekt – möglicherweise einen Brief oder eine Broschüre – das sie nachdenklich betrachtet. Ein kleiner Beutel oder eine Tasche liegt auf dem Möbelstück neben ihr.
Die Farbgebung ist charakteristisch für die Porträtmalerei des 18. Jahrhunderts: Die dunklen, erdigen Töne bilden einen Kontrast zum leuchtenden Blau der Robe und den hellen Akzenten des Pelzes und der Perlen. Das Licht fällt weich auf ihr Gesicht und ihre Kleidung, wodurch eine gewisse Tiefe und Plastizität entsteht.
Die Darstellung deutet auf einen gesellschaftlichen Status hin, der über das Durchschnittliche hinausgeht. Die luxuriöse Kleidung, die sorgfältige Frisur und die selbstbewusste Haltung lassen auf eine Zugehörigkeit zu einer wohlhabenden und einflussreichen Familie schließen. Der nachdenkliche Blick und die Beschäftigung mit dem kleinen Objekt könnten auf Intelligenz und Bildung hindeuten. Es entsteht der Eindruck einer Frau, die sowohl von Anmut als auch von innerer Stärke geprägt ist. Die Inschrift im oberen Bildbereich bestätigt dies durch die Nennung ihrer familiären Beziehungen und ihres Ehemanns. Die Gesamtwirkung des Gemäldes ist eine feierliche Würdigung einer Persönlichkeit, deren gesellschaftlicher Wert hoch eingeschätzt wurde.