Charles Lennox (1735-1806) 3rd Duke of Richmond and Lennox Joshua Reynolds (1723-1792)
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Joshua Reynolds – Charles Lennox (1735-1806) 3rd Duke of Richmond and Lennox
Ort: The Trustees of the Goodwood Collection
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Der Mann wird in einem leuchtenden roten Anzug dargestellt, dessen Farbe sofort die Aufmerksamkeit des Betrachters fesselt. Die Wahl dieses Farbtons könnte als Symbol für Macht, Stärke oder sogar militärische Bedeutung interpretiert werden – eine Assoziation, die im Kontext der damaligen Zeit durchaus relevant war. Der Stoff des Anzugs scheint von feiner Qualität zu sein, was seinen Wohlstand unterstreicht. Die sorgfältige Darstellung der Falten und Texturen verleiht dem Gewand eine lebendige Dimension.
Er posiert lässig, mit einer Hand auf seiner Hüfte und der anderen, die sich an einem eleganten Hund festhält. Der Hund, vermutlich ein Greyhound, ist ebenfalls in dunklen Tönen gehalten und wirkt als treuer Begleiter, was möglicherweise Loyalität und Status symbolisieren soll. Die Verbindung zwischen Mensch und Tier deutet auf eine gewisse Kontrolle und Herrschaft hin.
Der Hintergrund ist bewusst unscharf gehalten und besteht aus einem dichten Blätterwerk, das im Dunkeln verschwimmt. Dies lenkt die Aufmerksamkeit noch stärker auf die Hauptfigur und verstärkt den Eindruck von Isolation oder Distanz. Ein schwacher Hauch von Landschaft ist erkennbar, was eine Verbindung zur Außenwelt andeutet, jedoch ohne diese zu konkretisieren.
Das Gesicht des Mannes ist ruhig und gelassen. Sein Blick ist direkt, aber nicht aggressiv; er vermittelt eher einen Eindruck von Überlegenheit und Selbstverständlichkeit. Die subtile Schattierung der Haut und die sorgfältige Wiedergabe seiner Gesichtszüge zeugen von der handwerklichen Meisterschaft des Künstlers.
Die gesamte Komposition strahlt eine Aura von Autorität und Privileg aus. Es ist ein Porträt, das nicht nur das Äußere einer Person festhält, sondern auch versucht, einen Eindruck ihrer Persönlichkeit und ihres sozialen Status zu vermitteln. Die subtilen Details – die Farbe des Anzugs, die Wahl des Begleithundes, der unscharfe Hintergrund – tragen alle dazu bei, ein komplexes Bild von Macht und Selbstbeherrschung zu zeichnen. Es scheint, als wolle der Künstler dem Betrachter einen Mann präsentieren, der sich seiner Position bewusst ist und diese mit Würde und Gelassenheit ausfüllt.