Infant Academy, The Mob Cap Joshua Reynolds (1723-1792)
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Joshua Reynolds – Infant Academy, The Mob Cap
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Bemerkenswert ist die Kopfbedeckung: ein üppiges, fast grotesk wirkendes Gebilde aus Stoff und Blumen, das an eine modische Haube erinnert, jedoch in übertriebener Form dargestellt wird. Diese Kombination aus kindlicher Unschuld und einer offensichtlich erwachsene Modeerscheinung erzeugt einen deutlichen Kontrast und bildet den Kern der Bildaussage.
Der Hintergrund ist kaum zu erkennen; verschwommene Farbflecken deuten auf eine Innenarchitektur hin, möglicherweise ein Salon oder eine ähnliche repräsentative Umgebung. Die Farbgebung ist gedämpft, dominiert von Blautönen und Rosatönen, wobei die Haut des Kindes durch ihre Helligkeit hervorsticht.
Die Malweise ist locker und skizzenhaft, was dem Bild eine gewisse Spontaneität verleiht. Es scheint, als sei der Moment der Darstellung eingefangen worden, bevor das Kind sich vollständig seiner Umgebung bewusst wurde.
Subtextuell könnte die Darstellung eine Kritik an den gesellschaftlichen Konventionen des 18. Jahrhunderts darstellen, insbesondere an der Art und Weise, wie Kinder in wohlhabenden Familien behandelt wurden – oft als Objekte zur Schau gestellt und mit übertriebenen Accessoires versehen, um ihren Status zu demonstrieren. Die Diskrepanz zwischen der kindlichen Natürlichkeit und dem prunkvollen Beiwerk deutet auf eine Entfremdung hin, möglicherweise auf den Verlust der Unschuld oder die frühzeitige Einbindung in soziale Hierarchien. Das herausfordernde Lächeln des Kindes könnte als Ausdruck einer subtilen Rebellion gegen diese Umstände interpretiert werden. Es ist auch denkbar, dass das Bild eine humorvolle Reflexion über die Absurdität von Mode und gesellschaftlichen Erwartungen darstellt, indem es sie auf die Figur eines unschuldigen Kindes überträgt.