Portrait of Marianna Dembińska née Moszyńska Joseph Karl Stieler (1781-1858)
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Joseph Karl Stieler – Portrait of Marianna Dembińska née Moszyńska
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Auf ihrem Kopf thront eine graue Haube, verziert mit einer kleinen, funkelnden Diademe und einem langen, goldenen Quast, der anmutig herabhängt. An ihrer Brust trägt sie eine Brosche oder einen Orden, dessen genaue Form schwer zu erkennen ist, aber der auf ihren gesellschaftlichen Status hindeutet. Ihr rechter Arm ruht auf dem Rücken einer kunstvoll gestalteten Stuhllehne, während ihre Hand ein kleines, ovales Objekt hält – möglicherweise ein Medaillon oder eine Miniatur.
Der Hintergrund besteht aus einem dunklen, beinahe schwarzen Vorhang, der von einem Fenster unterbrochen wird. Durch das Fenster blickt man auf eine idyllische Landschaft mit Bäumen und sanften Hügeln, die in gedämpften Grüntönen gemalt sind. Diese Landschaft wirkt wie ein Kontrast zur formalen Strenge des Porträts und könnte als Symbol für Sehnsucht oder innere Freiheit interpretiert werden.
Die Farbgebung ist insgesamt gedeckt und harmonisch, wobei Weiß, Blau und Gold dominieren. Die Lichtführung ist weich und gleichmäßig verteilt, wodurch die Gesichtszüge der Frau sanft modelliert werden. Der Fokus liegt klar auf der Person selbst; der Hintergrund dient lediglich als Rahmen und unterstreicht ihre Präsenz.
Die Haltung der Dargestellten wirkt sowohl würdevoll als auch etwas distanziert. Sie strahlt eine gewisse innere Stärke aus, ohne dabei unnahbar zu wirken. Die Art und Weise, wie sie das kleine Objekt in ihrer Hand hält, könnte auf eine Erinnerung oder einen sentimentalen Wert hindeuten. Insgesamt vermittelt die Malerei den Eindruck einer gebildeten, wohlhabenden Frau, die ein Leben voller Erfahrungen hinter sich hat und deren Blick sowohl Weisheit als auch eine gewisse Traurigkeit widerspiegelt. Die Komposition ist klassisch und zeugt von einem hohen Maß an handwerklichem Können.