Pomegranates 2 John Singer Sargent (1856-1925)
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John Singer Sargent – Pomegranates 2
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Die Farbigkeit ist warm und intensiv. Dominieren Grün- und Rottöne, die durch goldene Akzente ergänzt werden. Die Granatapfelbäume selbst sind nicht klar abgrenzbar, sondern verschmelzen mit dem umliegenden Blattwerk zu einem harmonischen Ganzen. Die Früchte selbst ragen in leuchtenden Farben aus der Fülle heraus, wirken jedoch nicht einzeln herausgehoben, sondern sind integraler Bestandteil der Gesamtdarstellung.
Die Malweise ist locker und impressionistisch. Pinselstriche sind deutlich erkennbar und tragen zur lebendigen Wirkung des Werkes bei. Es entsteht der Eindruck von Bewegung und Wachstum.
Unterhalb der Oberfläche der Darstellung scheint eine tiefere Bedeutung zu liegen. Die Granatapfelbäume, oft Symbole für Fruchtbarkeit, Leben und Wiedergeburt in verschiedenen Kulturen, könnten hier eine solche Symbolik verkörpern. Die Dichte der Vegetation und die üppige Farbgebung lassen zudem Assoziationen zu einem Paradies oder einer Garten Eden-artigen Szene entstehen, die von einer fast erdrückenden Lebenskraft erfüllt ist. Die Dunkelheit im Hintergrund verstärkt das Gefühl von Geheimnis und Verborgenem.
Es ist zu vermuten, dass der Künstler nicht primär an einer realistischen Darstellung interessiert war, sondern an der Vermittlung eines Gefühls – jener überwältigenden Kraft und Schönheit der Natur, die in ihrer Fülle und Unmittelbarkeit erscheint. Die Abwesenheit einer klaren Perspektive oder eines zentralen Fokus lenkt die Aufmerksamkeit des Betrachters auf die Gesamtwirkung des Werkes und betont die Bedeutung des Moments und der sinnlichen Erfahrung.