Rhiadr Ddu near Maentwrog North Wales John Glover (1767-1849)
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
John Glover – Rhiadr Ddu near Maentwrog North Wales
Ort: Victoria and Albert Museum, London.
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Der Felsboden ist von Moosen und Flechten bewachsen, was die Feuchtigkeit und den unberührten Charakter der Umgebung unterstreicht. Die Ufer werden von dichtem Bewuchs aus Bäumen und Sträuchern gesäumt, deren Äste sich teilweise über das Wasser neigen und so eine Art natürliches Dach bilden. Das Blätterdach ist nicht geschlossen, sodass vereinzelte Lichtstrahlen hindurchbrechen und die Szene in ein gedämpftes, aber lebendiges Licht tauchen.
Die Farbpalette dominiert durch erdige Töne: Brauntöne, Grüntöne und Grautöne verschmelzen zu einem harmonischen Gesamtbild. Die Farbtiefe variiert je nach Lichteinfall; Bereiche im Schatten sind dunkler gehalten, während die von der Sonne geküssten Stellen heller erscheinen.
Die Komposition ist so angelegt, dass ein Gefühl von Tiefe und Weite erzeugt wird. Der Fluss führt das Auge in die Bildtiefe, während die Felsen und Bäume den Vordergrund strukturieren. Die Darstellung wirkt realistisch, doch gleichzeitig wird durch die Betonung der Naturgewalten eine gewisse Dramatik erzeugt.
Subtextuell könnte dieses Gemälde als Ausdruck einer Sehnsucht nach unberührter Natur interpretiert werden. Es vermittelt ein Gefühl von Freiheit und Abgeschiedenheit, fernab vom menschlichen Einfluss. Die Darstellung des wilden Wassers kann zudem als Metapher für die unbändige Kraft der Natur verstanden werden, die sowohl faszinierend als auch bedrohlich wirken kann. Der Betrachter wird in eine Welt entführt, in der die Elemente dominieren und der Mensch ein kleiner Teil eines größeren Ganzen ist. Die ruhige, fast meditative Atmosphäre des Bildes lädt zur Kontemplation ein und regt dazu an, über das Verhältnis zwischen Mensch und Natur nachzudenken.