The Shooting Match John Faed (1820-1902)
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John Faed – The Shooting Match
Ort: Atkinson Art Gallery, Southport.
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Der Mittelpunkt des Bildes wird durch eine Gruppe von Männern eingenommen, die offensichtlich die Schießwettbewerbe leiten oder beobachten. Einer von ihnen erhebt demonstrativ seine Hand, vermutlich um das Signal zum Schießen zu geben. Um sie herum sind zahlreiche weitere Personen versammelt: Zuschauer in eleganten Kostümen und Hüten, einige sitzen an Tischen und scheinen Wetten abzuschließen, andere stehen aufmerksam da.
Auf dem Boden liegen mehrere Vögel, die offenbar die Ziele der Schützen waren. Ein Mann am unteren Bildrand scheint gerade einen weiteren Vogel zu erlegen. Die Stimmung wirkt ausgelassen und festlich; es deutet sich ein gesellschaftliches Ereignis von Bedeutung an.
Die Farbgebung ist gedämpft, dominiert von Braun-, Grau- und Grüntönen, was dem Bild eine gewisse Ernsthaftigkeit verleiht. Der Himmel ist bedeckt, was die Szene in einen etwas melancholischen Lichtschein taucht. Die Komposition ist dynamisch; die Figuren sind dicht aneinander gerückt, wodurch ein Gefühl der Bewegung und Lebendigkeit entsteht.
Neben der offensichtlichen Darstellung eines Schießwettbewerbs lassen sich auch subtile Subtexte erkennen. Das Bild könnte als Spiegelbild einer bestimmten sozialen Ordnung interpretiert werden, in der das Jagen und Schießen als Zeichen von Statur und Macht galten. Die Anwesenheit von Damen in feinen Gewändern deutet auf eine gesellschaftliche Veranstaltung hin, bei der es nicht nur um den sportlichen Wettbewerb ging, sondern auch um soziale Kontakte und Repräsentation. Die Darstellung des Tieres als Ziel könnte zudem Fragen nach dem Verhältnis des Menschen zur Natur aufwerfen. Insgesamt vermittelt das Werk einen Eindruck von einer vergangenen Epoche, in der gesellschaftliche Rituale und Freizeitaktivitäten eine andere Bedeutung hatten als heute.