Self-Portrait John Faed (1820-1902)
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John Faed – Self-Portrait
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Das auffälligste Merkmal ist zweifellos das üppige, dunkle Lockenhaar, welches in weichen Wellen um sein Gesicht fällt und einen gewissen romantischen Charakter verleiht. Die Haare sind sorgfältig ausgeführt, wobei die einzelnen Strähnen durch subtile Licht- und Schattenspiele plastisch herausgearbeitet werden.
Die Kleidung des jungen Mannes besteht aus einer weißen Rüschenhemd und darüberliegendem, dunkel gemusterten Weste. Der Stoff der Weste scheint eine florale Dekoration aufzuweisen, die jedoch durch die Dunkelheit der Grundfarbe nur angedeutet wird. Diese Details tragen zur Darstellung eines bürgerlichen Standes bei, ohne dabei übermäßig prunkvoll zu wirken.
Die Farbgebung ist gedämpft und zurückhaltend. Dominieren Braun-, Grau- und Weißtöne, die eine melancholische Atmosphäre erzeugen. Die Lichtführung ist subtil; sie betont vor allem das Gesicht des Porträtierten und lässt den Hintergrund in weicher Unschärfe verschwinden.
Die Komposition wirkt geschlossen und intim. Der ovale Rahmen verstärkt diesen Eindruck von Nähe und Konzentration auf die Person des Abgebildeten. Hier scheint ein Mann dargestellt, der sich seiner selbst bewusst ist und dem Betrachter einen direkten, unverstellten Blick gewährt. Die Ernsthaftigkeit seines Ausdrucks könnte als Zeichen innerer Reflexion oder sogar einer gewissen Melancholie interpretiert werden. Es entsteht der Eindruck eines Individuums, das in seinen Gedanken versunken ist und eine tiefe innere Welt besitzt.