Cala Encantada (Majorca) Joaquin Mir Trinxet (1873-1940)
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Joaquin Mir Trinxet – Cala Encantada (Majorca)
Ort: National Art Museum of Catalonia (Museu d´Art de Catalunya), Barcelona.
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Die Komposition ist stark auf die vertikale Beziehung zwischen Felswand und Wasseroberfläche ausgerichtet. Die Wellen brechen an den Felsen und erzeugen ein dynamisches Spiel aus Licht und Schatten. Das Wasser selbst wird in verschiedenen Blautönen gemalt, von einem intensiven Türkis nahe der Küste bis zu einem dunkleren Blau im Hintergrund, was die Tiefe des Meeres suggeriert.
Ein sanfter Hang mit dichter Vegetation erhebt sich hinter den Felsen. Die Bäume und Büsche sind in Grüntönen dargestellt, wobei auch hier die Pinselstriche eine gewisse Unruhe und Lebendigkeit erzeugen. Der Himmel ist blassgelb bis orangefarben, was auf ein Licht kurz vor Sonnenaufgang oder -untergang hindeutet.
Die Darstellung wirkt nicht rein dokumentarisch, sondern eher impressionistisch. Es geht weniger um die genaue Wiedergabe der Realität als vielmehr darum, den Eindruck und die Atmosphäre des Ortes einzufangen. Die lockere Malweise und die Verwendung von reinen Farben erzeugen eine gewisse Flüchtigkeit und Transparenz.
Ein möglicher Subtext könnte in der Darstellung der Naturgewalt liegen. Die Felsen, das Meer, die Vegetation – all dies wirkt kraftvoll und unbezwingbar. Der Mensch scheint hier abwesend oder zumindest marginalisiert. Es entsteht ein Gefühl von Ehrfurcht vor der Natur und ihrer Schönheit, aber auch eine gewisse Melancholie angesichts ihrer Unveränderlichkeit. Die Wahl des Lichts verstärkt diesen Eindruck noch zusätzlich; es verleiht der Szene eine fast mystische Qualität. Die Komposition lenkt den Blick auf die Verbindung zwischen Land und Meer, ein Element, das oft mit Übergang, Transformation und dem Kreislauf des Lebens assoziiert wird.