Marescalca, Pietro (Italian, 1503-1584) The Italian artists
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
The Italian artists – Marescalca, Pietro (Italian, 1503-1584)
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Der Junge, in prächtige rote Gewänder gehüllt, befindet sich in einer Bewegung des Annäherns. Er streckt seine kleine Hand aus, um die Frucht zu empfangen. Sein Blick ist auf die Erdbeere gerichtet, doch gleichzeitig scheint er auch eine gewisse Unsicherheit oder Neugierde auszudrücken. Er wird von einem kleinen, versteinerten Tier begleitet, das an seinem Gewand befestigt ist – ein Detail, das einen Hauch von Surrealität und möglicherweise symbolische Bedeutung in die Szene bringt.
Die Komposition ist schlicht gehalten. Der Hintergrund besteht aus einer architektonischen Struktur mit Säulen, die eine gewisse Monumentalität vermitteln, jedoch durch die gedämpfte Farbgebung nicht zu dominieren scheint. Die Beleuchtung ist weich und gleichmäßig verteilt, wodurch die Details der Gesichter und Gewänder betont werden.
Die Szene suggeriert ein Verhältnis von Abhängigkeit und Fürsorge. Die ältere Frau verkörpert hier eine Rolle der Weisheit und Güte, während der Junge die Unschuld und das Bedürfnis nach Nahrung und Zuneigung repräsentiert. Die Erdbeere selbst kann als Symbol für Einfachheit, Genuss oder sogar für einen vergänglichen Moment des Glücks interpretiert werden. Die Anwesenheit des versteinerten Tieres könnte eine Metapher für die Vergänglichkeit der Zeit oder die Verbindung zwischen Mensch und Natur darstellen. Es entsteht ein Eindruck von Kontrast: Die kostbaren Gewänder des Kindes stehen im Gegensatz zur schlichten Erscheinung der Frau, was möglicherweise auf soziale Unterschiede hinweist, die durch einen Akt der Güte überbrückt werden. Die Darstellung ist weniger eine narrative Erzählung als vielmehr eine Momentaufnahme einer zwischenmenschlichen Beziehung, die zum Nachdenken anregt.