Modena, Barnaba da (Italian, active 1361-1383) 1 The Italian artists
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The Italian artists – Modena, Barnaba da (Italian, active 1361-1383) 1
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Die Frau trägt einen langen, dunklen Umhang, dessen Falten sorgfältig modelliert sind. Ihr Gesicht ist ernst und von einer gewissen Würde geprägt. Sie blickt dem Betrachter direkt entgegen, was eine unmittelbare Verbindung herstellt. Das Kind, das sie auf ihrem Arm hält, scheint sich ihr zuzuwenden, sein Blick ist ebenfalls auf den Betrachter gerichtet. Die kindliche Gestalt wirkt etwas stämmig und die Proportionen sind nicht naturalistisch wiedergegeben, was typisch für die Kunst dieser Zeit ist.
Der Hintergrund besteht aus einer goldenen Fläche, die das Bild in einen feierlichen Rahmen setzt. Diese Goldgrundierung verstärkt den Eindruck von Heiligkeit und Transzendenz. Ein vergoldeter Bordüre umgibt die Malfläche und betont zusätzlich die Bedeutung des dargestellten Sujets.
Die Farbgebung ist zurückhaltend und basiert auf dunklen Tönen, wobei Rot- und Brauntöne dominieren. Die wenigen hellen Akzente, wie das silberne Gewand der Frau oder die Hautfarbe des Kindes, lenken die Aufmerksamkeit auf diese Details.
Es liegt nahe zu vermuten, dass es sich um eine Darstellung einer religiösen Figur handelt – vermutlich Maria mit dem Jesuskind. Der Ausdruck der Frau und die feierliche Inszenierung deuten auf ihre besondere Rolle hin. Die Schriftstelle am unteren Bildrand verstärkt diesen Eindruck religiöser Andacht.
Die Strenge der Komposition und die Formalisierung der Figuren lassen eine gewisse Distanz erkennen, die für die Darstellung von spirituellen Themen in dieser Epoche charakteristisch ist. Es scheint weniger um eine individuelle oder emotionale Darstellung zu gehen, sondern vielmehr um die Vermittlung einer religiösen Botschaft. Die Malweise zeugt von handwerklichem Können und der Einhaltung etablierter künstlerischer Konventionen.