Bonnard, Pierre – Early Spring. Little Fauns Hermitage ~ part 14 (Hi Resolution images)
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Hermitage ~ part 14 – Bonnard, Pierre - Early Spring. Little Fauns
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BEMERKUNGEN: 4 Ответы
Einfach wunderbar, pure Zartheit.
Hier ist ein Beispiel dafür, worüber ich in meinem vorherigen Kommentar geschrieben habe. Vielleicht kann man beim Betrachten des Originalgemäldes, und das auch noch bei bestimmtem Licht und aus einem bestimmten Winkel, etwas Ungewöhnliches entdecken. Aber deswegen sollte man keine solchen Bilder malen. In diesem Kleinen Faun sehe ich keinerlei Schönheit und spüre keine Kunst. Es ist die Zeichnung einer Person, die gerade erst anfängt zu zeichnen.
Frühling in Kirgisistan?
Der Eindruck ist da. Was braucht man noch? Ein Eindruck von Leichtigkeit und Transparenz, etwas Unfassbares, helles und klares. Das ist Impressionismus. Hier finden Sie keine philosophischen Ideen oder düsteren, verdrehten Seiten des Lebens.
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Das Hauptaugenmerk liegt auf der Landschaft, die sich weitgehend in einem gedämpften, pastellfarbenen Kolorit entwickelt. Der Frühling scheint gerade erst begonnen zu haben, wie die noch kargen Äste der Bäume und die blassgrünen Töne der Vegetation andeuten. Ein sanfter Hang führt das Auge in die Ferne, wo einige Gebäude in einem rosafarbenen Ton erscheinen. Die Häuser sind nicht detailliert dargestellt, sondern eher als Farbflächen wahrgenommen, die sich in die Landschaft einfügen.
Im Vordergrund befindet sich eine Gruppe von Figuren. Es handelt sich um zwei, möglicherweise drei, leicht bekleidete Gestalten, die eine spielerische und unbeschwerte Atmosphäre vermitteln. Die Figuren sind nicht realistisch dargestellt, sondern wirken eher wie stilisierte Darstellungen, die an mythologische Figuren erinnern – an Faune oder Nymphen, wie der Titel andeutet. Ihre Bewegungen und Posen deuten auf eine ausgelassene Stimmung hin. Eine weitere liegende Figur im Vordergrund könnte Teil derselben Gruppe sein oder eine separate, ruhende Gestalt darstellen.
Die Komposition wirkt fragmentarisch und assoziativ. Es gibt keine klare Ordnung oder Perspektive im herkömmlichen Sinne. Die Farbgebung ist weich und verschwommene Konturen verstärken den Eindruck eines flüchtigen Moments, einer Impression. Die Landschaft ist nicht als eine realistische Darstellung verstanden, sondern als eine Projektion einer inneren Gefühlswelt.
Es lässt sich die Vermutung anstellen, dass es sich um eine Darstellung von Kindheit, Naturverbundenheit und der Freude an der einfachen Schönheit des Lebens handelt. Die Figuren könnten für eine Rückkehr zu einer ursprünglichen, unbeschwerten Existenz stehen. Die gedämpfte Farbgebung und die fragmentarische Komposition tragen dazu bei, eine Atmosphäre der Verträumtheit und des Innehaltens zu erzeugen. Der Kontrast zwischen dem dunklen, vertikalen Element und der hellen, offenen Landschaft verstärkt die Spannung zwischen Innen und Außen, zwischen Beobachtung und Teilnahme.