Tintoretto, Jacopo Robusta. Birth of John the Baptist Hermitage ~ part 12
Hermitage ~ part 12 – Tintoretto, Jacopo Robusta. Birth of John the Baptist
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Tintoretto (eigentlich Jacopo Robusti) wurde in Venedig als Sohn einer Färberfamilie geboren. Sein Spitzname bedeutet eigentlich "kleiner Färber". Sein ganzes Leben lang ist der Künstler dem Handwerk, aus dem er hervorgegangen ist, treu geblieben und hat ein recht bescheidenes Leben geführt. Der Junge lernte zunächst bei Tizian und machte so schnell Fortschritte, dass der große Tizian ihn nicht weiter ausbilden wollte - er fürchtete, einen Rivalen heranzuziehen.
Beschreibung von Jacopo Tintorettos Die Geburt von Johannes dem Täufer
Tintoretto (eigentlich Jacopo Robusti) wurde in Venedig als Sohn einer Färberfamilie geboren. Sein Spitzname bedeutet eigentlich "kleiner Färber". Sein ganzes Leben lang ist der Künstler dem Handwerk, aus dem er hervorgegangen ist, treu geblieben und hat ein recht bescheidenes Leben geführt. Der Junge lernte zunächst bei Tizian und machte so schnell Fortschritte, dass der große Tizian ihn nicht weiter ausbilden wollte - er fürchtete, einen Rivalen heranzuziehen. Dennoch ahmte Tintoretto sehr lange seinen ersten Lehrer nach, vor allem in Bezug auf die Farbe.
Die Hauptmerkmale von Tintorettos Stil sind eine kühne Zeichnung, eine besondere Verteilung von Licht und Schatten, warme Farben und eine akzentuierte dramatische Komposition. Manchmal hat er sich dabei zu sehr beeilt - und dann sind die Leinwände nicht besonders gut geworden.
Das Werk Die Geburt Johannes des Täufers gehört in die erste Periode seiner Karriere. Auf der Leinwand ist der erste Tag im Leben des Kindes Johannes dargestellt. Der Bibel zufolge machte Gott den Priester Zacharias stumm, nachdem er sich geweigert hatte, an das Erscheinen eines Sohnes zu glauben. Zacharias’ Zweifel waren verständlich - sowohl er als auch seine Frau waren zum Zeitpunkt der Geburt des Kindes sehr alt. Nachdem der Priester den dem Kind gegebenen Namen "Johannes" eingeschrieben hatte, erhielt es die Gabe der Sprache zurück.
Der Meister reproduzierte detailliert und akribisch das Treiben, das nach der Geburt des Kindes im Haus beginnt. Die Aufmerksamkeit der meisten Figuren gilt dem neugeborenen Kind selbst - es wird von Maria in den Armen gehalten. Die Heilige unterscheidet sich von den anderen Frauen nur durch den dünnen Heiligenschein über ihrem Kopf und die traditionellen Farben ihrer Kleidung - scharlachrot und tiefblau. Die Amme beugt sich über das Kind und bietet ihm ihre Brust an. Die Mutter selbst liegt auf ihrem Bett im hinteren Teil des Raumes, andere Frauen kümmern sich um sie. Die weißhaarige Katze schleicht sich an das Huhn heran und ist im Begriff, es zu schnappen. Die ausdrucksstarke und lebendige Malerei des Künstlers fängt den Moment perfekt ein. Heute befindet sich das Gemälde Die Geburt Johannes des Täufers in der Sammlung des Staatlichen Eremitage-Museums.
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Mehrere Frauen sind in die Handlung involviert. Eine von ihnen, gekleidet in Blau und Weiß, kniet vor der Frau mit dem Kind nieder und scheint etwas anzubieten oder zu berühren. Eine andere Figur, ebenfalls weiblich, steht am Treppenaufgang und beobachtet die Szene mit einem Gesichtsausdruck, der zwischen Interesse und stiller Beobachtung schwankt. Eine weitere Frau, deren Körper teilweise im Schatten liegt, wirkt entrückt und scheint in Gedanken versunken zu sein.
Ein älterer Mann mit langem, weißem Bart steht am Rand der Szene, lehnt sich an eine Säule und beobachtet das Geschehen mit einer ruhigen, fast distanzierten Miene. Seine Kleidung deutet auf einen gewissen sozialen Status hin.
Im Vordergrund des Bildes liegt ein Tier, vermutlich ein Welpe, was die Szene um einen Hauch von Natürlichkeit und Unschuld bereichert.
Die Komposition ist dynamisch und komplex. Der Einsatz von Licht und Schatten verstärkt die dramatische Wirkung der Szene. Helle Lichtflecken lenken den Blick auf die zentralen Figuren, während dunklere Bereiche eine Atmosphäre der Geheimnisvollen erzeugen. Die Architektur des Innenraums, mit ihren Säulen, Treppen und Fenstern, trägt zur räumlichen Tiefe der Darstellung bei.
Unterhalb der Oberfläche der biblischen Darstellung scheint eine tiefere Bedeutung zu liegen. Die verschiedenen Figuren und ihre Gesten legen nahe, dass es sich um einen Moment des Übergangs oder einer wichtigen Entscheidung handelt. Die Anwesenheit des Tieres könnte als Symbol für Treue und unschuldige Begleitung interpretiert werden. Die unterschiedlichen Gesichtsausdrücke der Figuren deuten auf eine Bandbreite von Emotionen hin, von Hingabe und Sorge bis hin zu Distanzierung und Kontemplation. Insgesamt vermittelt das Bild ein Gefühl von spiritueller Bedeutung und menschlicher Komplexität.