Study for Flight to Egypt Henry Ossawa Tanner (1859-1937)
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Henry Ossawa Tanner – Study for Flight to Egypt
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Die Farbgebung ist von einer pastellartigen Leichtigkeit geprägt. Dominierende Töne sind Grün, Violett und Gelb, die miteinander verschmelzen und eine Atmosphäre der Unruhe oder des Übergangs erzeugen. Die Konturen sind weichgezeichnet, fast unscharf, was einen Eindruck von Flüchtigkeit und Impression verstärkt. Das Licht scheint diffus zu sein, es beleuchtet die Figuren nicht direkt, sondern umhüllt sie in einem sanften Schein.
Die zentrale Figur, vermutlich eine Frau, ist in hellem Gewand dargestellt und tritt etwas hinter der männlichen Gestalt hervor. Dieser Mann trägt einen dunkleren Mantel oder Gewand, das ihn größer und vielleicht auch schützender wirken lässt. Das Kind, dessen Gesicht nur schemenhaft erkennbar ist, befindet sich zwischen den beiden Erwachsenen und scheint in deren Richtung zu blicken.
Die Landschaft im Hintergrund ist reduziert auf wenige Elemente: eine sanfte Erhöhung, die von Bäumen oder Büschen bedeckt wird, und einen Himmelsraum, der in blassen Farbtönen gemalt ist. Diese Reduktion lenkt die Aufmerksamkeit des Betrachters verstärkt auf die Figuren und ihre Interaktion.
Subtextuell könnte es sich um eine Darstellung einer Flucht handeln, einer Reise unter ungewissen Bedingungen. Die weichen Konturen und die diffuse Lichtführung lassen Raum für Interpretationen; die Szene wirkt fragmentiert und lässt den Betrachter mit Fragen zurück. Es entsteht ein Gefühl der Unsicherheit, aber auch der Hoffnung, das in der sanften Farbgebung widergespiegelt wird. Der Weg, der sich vor den Figuren erstreckt, symbolisiert möglicherweise eine ungewisse Zukunft oder einen Neuanfang. Die Anwesenheit des Kindes könnte für die Kontinuität und die Hoffnung auf eine bessere Zukunft stehen. Insgesamt wirkt das Bild wie ein Moment eingefangen, eine flüchtige Erinnerung an eine bewegte Zeit.