The Piazzetta by Moonlight; Die Piazetta Bei Mondschein Friedrich Nerly (1807-1878)
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
Friedrich Nerly – The Piazzetta by Moonlight; Die Piazetta Bei Mondschein
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Im Zentrum des Bildes erhebt sich eine Säule mit einer Figur auf der Spitze – vermutlich eine Statue – die den Blickfang bildet. Sie ist in ein diffuses Licht getaucht, das ihre Konturen weichzeichnet und ihr eine fast ätherische Qualität verleiht. Um die Säule herum gruppieren sich einige Personen, deren Gestalten im Dunkel nur schemenhaft erkennbar sind.
Rechts des Bildes öffnet sich der Blick auf einen Hafen oder eine Bucht, in der Segelschiffe ankern. Diese Elemente suggerieren Handel und Verbindung zur Außenwelt, kontrastieren aber gleichzeitig mit der stillen Erhabenheit der Piazza. Die Dunkelheit am unteren Bildrand verstärkt den Eindruck von Tiefe und Geheimnis.
Die Farbpalette ist gedämpft und dominiert von Grau-, Blau- und Brauntönen. Das Licht wirkt weich und diffus, erzeugt eine melancholische Stimmung. Es scheint, als ob die Zeit stillsteht, als ob ein Moment der Kontemplation eingefangen wurde.
Neben der schieren Darstellung des Ortes scheint das Werk auch subtile Hinweise auf Vergänglichkeit und den Lauf der Geschichte zu geben. Die Dunkelheit, die einen Großteil des Bildes verschlingt, könnte für die Vergangenheit oder das Unbekannte stehen, während das Licht die Gegenwart beleuchtet – eine flüchtige Momentaufnahme in einem größeren Kontext. Die Anwesenheit der Schiffe deutet auf Bewegung und Veränderung hin, was im Kontrast zur scheinbar unbeweglichen Architektur steht. Insgesamt erzeugt die Komposition einen Eindruck von stiller Schönheit und einer gewissen Sehnsucht nach vergangenen Zeiten.