Old Elms Friedrich Nerly (1807-1878)
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Friedrich Nerly – Old Elms
Ort: Hamburger Kunsthalle, Hamburg.
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Das Blätterdach über den Bäumen ist dicht und üppig, in einem breiten Spektrum grüner Farbtöne gemalt. Es lässt nur vereinzelte Lichtstrahlen hindurch, die eine diffuse Beleuchtung erzeugen und eine Atmosphäre von Geheimnis und Kontemplation schaffen. Im Hintergrund erkennen wir angedeutete Hügel oder Berge, deren Form durch einen leichten Farbwechsel angeregt wird, ohne jedoch scharfe Konturen zu zeigen.
Der Boden ist mit Laub bedeckt, das in warmen Braun- und Rottönen gehalten ist. Er wirkt feucht und dunkel, was die Tiefe des Waldes betont. Am unteren Bildrand scheint eine Gestalt angedeutet zu sein, deren Identität unklar bleibt – sie könnte ein Mensch oder ein Tier sein, der/das sich im Schatten versteckt.
Die Komposition ist von einer gewissen Schwere geprägt, die durch die vertikale Ausrichtung der Bäume und die dunklen Farbtöne verstärkt wird. Dennoch strahlt das Werk eine stille Schönheit aus, die den Betrachter dazu einlädt, innezuhalten und die Kraft und Beständigkeit der Natur zu würdigen.
Subtextuell könnte die Darstellung als Metapher für Widerstandsfähigkeit und Überdauerung interpretiert werden. Die alten Bäume stehen symbolisch für eine lange Geschichte, für Erfahrungen und Veränderungen, die sie überdauert haben. Das dichte Blätterdach könnte für Schutz und Geborgenheit stehen, während der dunkle Boden die Tiefe des Unbekannten andeutet. Die angedeutete Gestalt am unteren Rand lässt Raum für Spekulationen und verstärkt das Gefühl von Geheimnis und verborgenen Bedeutungen. Insgesamt vermittelt das Werk eine melancholische Stimmung, die den Betrachter dazu anregt, über die Vergänglichkeit des Lebens und die Bedeutung der Natur nachzudenken.