A Moonlight View of the Piazza San Marco Towards San Giorgio Maggiore The Younger Friedrich Nerly (1824-1919)
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
The Younger Friedrich Nerly – A Moonlight View of the Piazza San Marco Towards San Giorgio Maggiore
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Ein imposantes Gebäude mit zahlreichen Arkaden nimmt den linken Bildbereich ein. Seine Fassade wirkt monumental und fast greifbar, obwohl die Dunkelheit Details verschluckt. Die filigranen Verzierungen sind nur schemenhaft erkennbar, was eine gewisse Geheimnisvollerkeit erzeugt.
Im Zentrum der Komposition erhebt sich eine Säule, gekrönt von einer Palme. Sie dient als Blickfang und lenkt den Blick in die Ferne, hin zum Wasser. Dort liegt ein Anblick auf einen Hafen mit zahlreichen Schiffen, deren Masten sich gegen den Himmel abzeichnen. Die Schiffe deuten auf Handel und Verbindung hin, kontrastieren aber gleichzeitig mit der ruhigen Atmosphäre des Platzes.
Der Himmel ist von einem sanften Farbenspiel durchzogen – von tiefem Blau bis zu zarten Rosatönen. Der Mond, als zentrale Lichtquelle, wirft ein diffuses Licht über die Szene und erzeugt lange Schatten, die die räumliche Tiefe betonen.
Die wenigen dargestellten Personen wirken klein und unbedeutend im Vergleich zur Größe der Architektur und der Landschaft. Sie scheinen in ihre eigenen Gedanken versunken zu sein, was eine introspektive Stimmung hervorruft. Die Anwesenheit von Menschen deutet auf das Leben hin, das trotz der Dunkelheit und Stille weitergeht.
Die Komposition suggeriert ein Gefühl der Melancholie und des Verweilens. Es ist eine Momentaufnahme einer Stadt, die sowohl ihre historische Bedeutung als auch ihre zeitlose Schönheit offenbart. Die Darstellung vermittelt den Eindruck von Kontrasten: Licht und Schatten, Größe und Kleinheit, Stille und Leben – alles vereint in einem einzigen, eindrucksvollen Bild. Der Künstler hat es verstanden, eine Atmosphäre der Ruhe und Besinnung einzufangen, die den Betrachter in ihren Bann zieht.