The Virgin and Child Francesco de Mura (1696-1782)
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Francesco de Mura – The Virgin and Child
Ort: Royal Palace (Palacio Real), Madrid.
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Die Frau, vermutlich die Mutter des Kindes, blickt sanft auf das Kind herab. Ihr Gesichtsausdruck vermittelt eine Mischung aus mütterlicher Sorge und stiller Kontemplation. Das dunkle Haar ist in weichen Wellen drapiert und umrahmt ihr Gesicht, während ein tiefblaues Gewand ihre Schultern bedeckt. Die Stoffe fallen geschmeidig und verleihen der Darstellung eine gewisse Schwere und Würde.
Das Kind, das sie hält, scheint gerade erst geweckt worden zu sein. Es öffnet den Mund in einem Ausdruck des ersten Schreiens oder vielleicht auch des Hungers. Seine Haut ist hell und glatt, die Anatomie detailreich wiedergegeben. Die Positionierung des Kindes – es liegt eng an die Mutter gekuschelt – betont die körperliche Nähe und das Band zwischen beiden Figuren.
Die Farbgebung ist warm und gedämpft. Das Blau des Gewandes bildet einen starken Kontrast zu den hellen Hauttönen der Frau und des Kindes, was diese in den Vordergrund rückt. Die Beleuchtung ist weich und gleichmäßig verteilt, wodurch eine harmonische Atmosphäre entsteht.
Subtextuell könnte die Darstellung als Sinnbild für mütterliche Liebe, Schutz und Fürsorge interpretiert werden. Der Kontrast zwischen dem blauen Gewand der Frau und der Nacktheit des Kindes könnte auf eine spirituelle Dimension hinweisen – ein Hinweis auf Reinheit und Unschuld. Die ovale Form des Bildformats verstärkt den Eindruck von Geschlossenheit und Vollkommenheit, was die Darstellung in einen idealisierten Rahmen stellt. Insgesamt wirkt das Werk durch seine Detailgenauigkeit und die subtile Ausarbeitung der Emotionen sehr persönlich und berührend.