every day is not Sunday. . Elizabeth Merkuryevna Boehm (Endaurova) (1843-1914)
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Elizabeth Merkuryevna Boehm – every day is not Sunday. .
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Vor dem Kind steht ein Topf, dessen Inhalt durch den aufsteigenden Dampf angedeutet wird. Eine Gabel, die in den Topf gestoßen wird, lässt vermuten, dass gerade eine Mahlzeit zubereitet oder gerade gegessen wird. Ein Kätzchen sitzt dem Kind gegenüber, ebenfalls mit ernster Miene, und scheint in die Mahlzeit involviert zu sein. Die Nähe zwischen dem Kind und dem Tier vermittelt ein Gefühl von Gesellschaft und Trost in einer ansonsten kargen Umgebung.
Über der Szene thront eine kyrillische Schrift. Die Lesbarkeit ist zwar eingeschränkt, doch die Schrift deutet auf eine religiöse oder moralische Botschaft hin, die die Szene zusätzlich kommentiert. Die Schrift scheint eine Art Segensspruch oder Reflexion über die Notwendigkeit der Bescheidenheit und Dankbarkeit widerzuspiegeln.
Die Farbgebung ist gedämpft und warm, was eine Atmosphäre der Intimität und des Nachdenkens erzeugt. Die Beleuchtung ist diffus und lenkt die Aufmerksamkeit auf das Kind und das Kätzchen, während der Rest des Raumes im Schatten liegt.
Unterhalb der Szene ist eine Signatur zu erkennen, die auf die Urheberschaft hinweist.
Die Komposition ist ruhig und harmonisch, jedoch durch die dargestellte Szene von einer gewissen Tragik durchzogen. Die Darstellung des Kindes, das in bescheidenen Verhältnissen zu kämpfen hat, wird durch die religiöse oder moralische Inschrift verstärkt und regt zur Reflexion über soziale Ungleichheit und die Bedeutung von Mitgefühl an. Es ist eine Darstellung von stiller Not, aber auch von Hoffnung und Trost im Kleinen.