Rouen Cathedral Claude Oscar Monet (1840-1926)
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Claude Oscar Monet – Rouen Cathedral
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Die Architekturgliederung ist erkennbar, jedoch wird sie nicht im klassischen Sinne herausgearbeitet. Vielmehr verschmelzen Säulen, Bögen und Fenster zu einem vibrierenden Farbensemble. Die einzelnen Elemente verlieren an Kontur und werden zu Bestandteilen einer fließenden, atmosphärischen Darstellung.
Der Eindruck entsteht, als ob das Licht eine zentrale Rolle spielt. Es scheint, als wäre die Fassade nicht so sehr abgebildet, sondern vielmehr die Wirkung des Lichts auf ihre Oberfläche. Die Farben scheinen zu leuchten und pulsieren vor Leben. Die Malweise ist locker und impressionistisch, mit schnellen, kurzen Pinselstrichen, die die Flüchtigkeit des Augenblicks einfangen.
Es scheint, der Künstler war weniger an der exakten Wiedergabe der Baukunst interessiert als an der Vermittlung einer subjektiven Erfahrung. Die Fassade wird zu einem Vehikel, um die wechselnden Lichtverhältnisse und die damit verbundenen Stimmungen zu erfassen. Die Darstellung suggeriert eine innere Bewegung, eine Auflösung von Form und Farbe, die den Betrachter in eine kontemplative Stimmung versetzt.
Die monumentale Struktur wird durch die Auflösung in Farbe und Licht zugleich vergrößert und entfremdet. Dies erzeugt eine Spannung zwischen der bleibenden, gewichtigen Natur der Architektur und der flüchtigen, vergänglichen Natur der Lichtstimmung. Der Betrachter wird vor die Herausforderung gestellt, die dahinterliegende Form zu erkennen und zu interpretieren, während er gleichzeitig die Schönheit des Augenblicks genießt.