Wisteria , 1919-1920 Claude Oscar Monet (1840-1926)
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Claude Oscar Monet – Wisteria , 1919-1920
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Der Untergrund, der sich über den größten Teil des Bildes erstreckt, ist in beruhigenden Blautönen gehalten. Auch hier sind die Pinselstriche deutlich sichtbar, sie lassen eine gewisse Unruhe und gleichzeitig eine Atmosphäre der Tiefe erkennen. Einige Bereiche des Untergrunds sind mit warmeren Gelb- und Goldtönen durchzogen, die einen Kontrast zu dem kühlen Blau bilden und das Gesamtbild optisch interessanter machen.
Es liegt der Eindruck vor, dass es sich um eine Darstellung von blühendem Kletterwerk handelt, vermutlich Glyzinien, was durch die üppige Fülle der Blüten und ihre vertikale Anordnung angedeutet wird. Allerdings wird die botanische Genauigkeit zugunsten einer expressiven Wiedergabe der Atmosphäre und des Farbreichtums vernachlässigt.
In diesem Bild scheint es weniger um die genaue Abbildung eines Objekts zu gehen, sondern vielmehr um die Vermittlung eines Gefühls, einer Stimmung. Die fließenden Übergänge zwischen den Farben und die lockere Malweise erzeugen eine Atmosphäre der Ruhe und Kontemplation, aber auch ein Gefühl der Vergänglichkeit. Die Dominanz der Farben und die weiche Unschärfe der Formen lassen eine subjektive Wahrnehmung der Natur erkennen, die weniger an die Realität gebunden ist als an die Emotionen und Eindrücke des Künstlers. Es könnte sich um eine Reflexion über die Schönheit der Natur, aber auch über ihre Flüchtigkeit und ihren ständigen Wandel handeln. Die Darstellung wirkt fast wie ein flüchtiger Moment, eingefangen in Farbe und Pinselstrich.