Vespers Karl Pavlovich Bryullov (1799-1852)
Karl Pavlovich Bryullov – Vespers
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Maler: Karl Pavlovich Bryullov
Ort: The State Tretyakov Gallery, Moscow (Государственная Третьяковская галерея).
К. Briullov malte die Vesper im Jahr 1925. Dies war die Zeit, in der er begann, sich als Künstler zu formieren und sein eigenes Genre und seinen eigenen Stil zu entwickeln. In diesen Jahren war der Künstler von der Kunst des alten Roms beeindruckt. Der Künstler besuchte Italien und bewunderte es. Er malte auf der Grundlage dieser Eindrücke - anschaulich und thematisch. Briullov wurde von der Geschichte des großen Roms, seiner Kunst, Literatur und Barockarchitektur inspiriert. Auf dem Gemälde "Vesper" stellt Briullov kniende Christen während eines Abendgottesdienstes im Tempel dar.
Beschreibung des Gemäldes "Vesper" von Karl Bryullov
К. Briullov malte die Vesper im Jahr 1925. Dies war die Zeit, in der er begann, sich als Künstler zu formieren und sein eigenes Genre und seinen eigenen Stil zu entwickeln. In diesen Jahren war der Künstler von der Kunst des alten Roms beeindruckt. Der Künstler besuchte Italien und bewunderte es. Er malte auf der Grundlage dieser Eindrücke - anschaulich und thematisch. Briullov wurde von der Geschichte des großen Roms, seiner Kunst, Literatur und Barockarchitektur inspiriert.
Auf dem Gemälde "Vesper" stellt Briullov kniende Christen während eines Abendgottesdienstes im Tempel dar. Im Vordergrund sieht der Betrachter Menschen, die am Eingang der Kirche knien. Auf der unteren Stufe sitzt eine ärmlich gekleidete Frau mit einem Baby, das ihr aus den Armen fällt. Der Kleine ist nicht so sehr geneigt, Predigten und Gebeten zuzuhören, er wird zum Spielen und Herumtoben aufgefordert. Beide sind braun gekleidet, die Mutter trägt eine helle Kopfbedeckung. Die Mutter blickt mit Ehrfurcht und Interesse in die Tiefe der Kirche.
Weiter oben auf der Treppe kniet ein ehrwürdiger grauhaariger Mann in einem weißen Gewand. Eine Stufe höher stand eine vornehme Italienerin in einem bunten, blau-roten Gewand. Die Röte auf ihren Wangen verriet, dass ihre Gedanken gerade nicht mit dem Gottesdienst beschäftigt waren. Oben auf der Treppe steht ein älterer Mann in einem schwarz-rot gestreiften Kleid. Die von der Künstlerin gemalten Figuren sind schön und edel.
Vor ihnen in der Tempelhalle ist eine Menschenmenge zu sehen. Sie sind durch Schatten verdeckt, Bryullov malt sie nicht. Auch im Vordergrund des Bildes achtet der Künstler auf die Architektur des Tempels. Er malt fleißig die Säule am Eingang der Kirche und eine der Außenwände des Gebäudes. Der Betrachter kann das Innere der Kirche sehen, das von den Kerzenflammen im Hintergrund beleuchtet wird.
Das Bild "Vesper" wurde im Stil des Neoklassizismus gemalt. Das Werk wird in Moskau in der Tretjakow-Galerie aufbewahrt.
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Vordergründig nimmt uns eine Mutter mit ihrem Kind in den Blick. Die Frau, in schlichte, erdige Gewänder gekleidet, hält ihr Kind eng an sich. Das Kind, offenbar in Arm hineingezwängt, scheint ebenfalls in die Szene involviert zu sein, wenn auch vielleicht noch nicht vollständig verstanden. Diese Darstellung von Mütterlichkeit und der frühen Einführung in den Glauben erzeugt einen Eindruck von tiefer Verbundenheit und dem Weitergeben religiöser Traditionen.
Rechts von ihnen knien zwei weitere Gestalten, deren Kleidung eine höhere soziale Schicht andeutet. Der Mann in der roten Jacke wirkt aufmerksam, während der Mann in der weißen Robe, vermutlich ein Geistlicher, in tiefer Konzentration zu Boden gebückt ist. Ein junges Mädchen, in farbenprächtige Kleidung gehüllt, steht hinter ihnen, beobachtend. Die Farbgebung ihrer Kleidung – Rot, Gelb und Blau – bildet einen Kontrast zu den gedeckten Tönen der anderen Figuren und könnte ihre besondere Stellung oder ihren Status hervorheben.
Die Architektur im Hintergrund, mit ihren Säulen, Bögen und dem dunklen Eingang, erzeugt eine Atmosphäre von Erhabenheit und Mysterium. Die wenigen Lichtstrahlen, die in den Innenraum dringen, lenken die Aufmerksamkeit auf den Bereich des Gebets und verstärken so die spirituelle Bedeutung der Szene. Die Inschrift über dem Eingang, die kaum lesbar ist, trägt zur Unmittelbarkeit des Moments bei, ohne ihn explizit zu benennen.
Die Komposition des Bildes ist sorgfältig ausgearbeitet. Die Figuren sind so angeordnet, dass sie eine Pyramidenform bilden, wobei der Geistliche die Spitze darstellt. Dies verstärkt seine zentrale Rolle in der Szene. Die Perspektive führt den Blick in die Tiefe des Gebäudes und suggeriert eine größere Gemeinschaft von Gläubigen, die sich dort versammelt hat.
Subtextuell kann die Darstellung eine Auseinandersetzung mit Glauben, Armut und sozialer Ungleichheit andeuten. Die Kontraste zwischen der einfachen Kleidung der Mutter und des Kindes und der prächtigen Tracht des Mädchens könnten auf die Unterschiede in Lebensumständen hinweisen. Gleichzeitig wird die gemeinsame Teilnahme an der religiösen Zeremonie betont, was eine mögliche Verbindung oder Versöhnung zwischen den Schichten suggeriert. Die Szene könnte somit als ein Moment der Hoffnung und des Trostes in einer möglicherweise schwierigen Zeit interpretiert werden. Die stille, andächtige Atmosphäre lädt den Betrachter ein, über die Bedeutung des Glaubens und die menschlichen Beziehungen nachzudenken.