Portrait of Margaretha van de Eeckhout, Wife of Pieter van de Poel Arnold Boonen (1669-1729)
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Arnold Boonen – Portrait of Margaretha van de Eeckhout, Wife of Pieter van de Poel
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Die Frau trägt eine elegante Robe aus tiefblauem Samt, deren üppige Falten sorgfältig wiedergegeben sind. Ein feines, weißes Innenkleid schwingt darunter hervor, dessen zarte Stofflichkeit durch das Spiel von Licht und Schatten betont wird. Ihre Hände ruhen gefaltet vor der Brust, wobei die rechte Hand leicht über die linke gelegt ist – eine Geste, die Ruhe und Würde suggeriert. Ein einzelner Ring an ihrem Finger deutet auf ihren gesellschaftlichen Status hin.
Das auffälligste Merkmal ist jedoch ihre Frisur: ein hochgestecktes, lockiges Arrangement aus hellblondem Haar, das mit großer Präzision gemalt wurde. Die Locken scheinen fast plastisch zu sein und verleihen dem Gesicht eine gewisse Lebendigkeit. Die Haut wirkt blass, doch die Wangen sind leicht gerötet, was einen Hauch von Gesundheit und Vitalität vermittelt.
Der Blick der Frau ist direkt und aufmerksam, jedoch ohne dabei aggressiv oder fordernd zu wirken. Er strahlt eine gewisse Selbstsicherheit und Gelassenheit aus. Die Lippen sind schmal und leicht nach außen gebogen, was ein subtiles Lächeln andeutet.
Subtextuell scheint die Darstellung darauf abzielen, den gesellschaftlichen Status und die Tugenden der Frau hervorzuheben. Die kostbare Kleidung, die sorgfältige Frisur und die würdevolle Haltung sind allesamt Indikatoren für einen privilegierten Hintergrund. Die zurückhaltende Mimik und der ruhige Blick lassen auf eine Frau schließen, die von innerer Stärke und Selbstbeherrschung geprägt ist. Der dunkle Hintergrund verstärkt diesen Eindruck noch zusätzlich, indem er die dargestellte Person isoliert und in den Mittelpunkt des Interesses rückt. Es entsteht ein Bild einer Frau, die sowohl Respekt als auch Bewunderung verdient.