Portrait of Jan van Huysum Arnold Boonen (1669-1729)
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Arnold Boonen – Portrait of Jan van Huysum
Ort: Ashmolean Museum, Oxford.
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Der Mann trägt eine üppige, hellgraue Perücke, die sein Haupt vollständig umrahmt und ihm ein würdevolles Aussehen verleiht. Unter der Perücke zeichnen sich noch Reste seines eigenen Haares ab, was einen Hauch von Natürlichkeit in das inszenierte Bild bringt. Er ist mit einer Robe in tiefem Blau gekleidet, deren Stoff weich fällt und die Schultern betont. Darunter schimmert ein orangefarbener Unterton durch, der dem Gesamtbild eine warme Note verleiht. Ein weißes Kragenband um den Hals rundet das trachtige Erscheinungsbild ab.
Besonders auffällig ist die Art und Weise, wie er seine Hände platziert hat. Die rechte Hand ruht auf einer Leinwand, auf der ein Stillleben mit Blumen angedeutet wird – Rosen, Veilchen und andere zarte Blüten sind in sorgfältiger Detailarbeit dargestellt. Diese Darstellung deutet stark darauf hin, dass es sich um einen Künstler handelt, möglicherweise sogar um einen Spezialisten für Blumenschilderungen. Die linke Hand hält einen Pinsel, der auf die Leinwand zeigt, was seine Tätigkeit als Maler unterstreicht.
Der Hintergrund ist dunkel gehalten und besteht aus einem schweren, roten Stoffvorhang, der eine gewisse Dramatik erzeugt und den Fokus voll und ganz auf die Figur lenkt. Das Licht fällt von links auf das Gesicht des Mannes und betont seine Gesichtszüge sowie die Details seiner Kleidung.
Die Komposition wirkt durchdacht und selbstbewusst. Der Künstler präsentiert sich nicht nur als Individuum, sondern auch als Meister seines Fachs. Die Kombination aus Selbstporträt und Stillleben suggeriert eine Reflexion über die eigene Kunst und deren Gegenstand – die Schönheit der Natur, eingefangen in Farbe und Form. Es liegt ein gewisser Stolz auf das Handwerk in der Darstellung, verbunden mit einer stillen Würde und einem tiefen Verständnis für die künstlerische Aufgabe.