Mathew Carey – Map of the World, 1795 Antique world maps HQ
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Antique world maps HQ – Mathew Carey - Map of the World, 1795
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Die Schrift ist fein und elegant, wobei die Namen der Länder und Städte in einer kursiven Schriftart gesetzt sind. Ein erklärender Text in der unteren rechten Ecke erläutert die verwendeten Farben und Symbole. Die Karte ist von einem dekorativen Rahmen umgeben, der die Weltkugel symbolisch darstellt.
Die Darstellung der Kontinente und Ozeane lässt erkennen, dass die Kartografie des späten 18. Jahrhunderts noch mit gewissen Ungenauigkeiten behaftet war. Die Größe der Kontinente erscheint im Vergleich zueinander verzerrt, was auf die damals üblichen Projektionsmethoden zurückzuführen ist. Besonders auffällig ist die Darstellung der amerikanischen Kontinente, die im Vergleich zu Europa und Afrika relativ groß erscheinen.
Neben der rein geografischen Funktion offenbart die Karte auch politische und kulturelle Subtexte. Die Darstellung der Kolonialmächte und ihrer Besitzungen, sowie die Benennung der Territorien nach europäischen Namen, zeugen von der eurozentrischen Perspektive der damaligen Zeit. Die Karte ist somit nicht nur ein Instrument der Orientierung, sondern auch ein Spiegelbild der Weltanschauung und der Machtverhältnisse des 18. Jahrhunderts. Der Fokus auf das from the best Authorities im Titel suggeriert eine Behauptung wissenschaftlicher Genauigkeit, die jedoch im Lichte der damaligen Kenntnisse relativiert werden muss. Die Karte lässt sich daher als Dokument der Wissensproduktion und des kulturellen Selbstverständnisses einer bestimmten Epoche lesen.