Cornelis Mortier – North and South Pole, 1720 Antique world maps HQ
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Antique world maps HQ – Cornelis Mortier - North and South Pole, 1720
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Über der kartografischen Darstellung thront eine Szene, die deutlich allegorisch ist. Mehrere weibliche Figuren, vermutlich personifizierte Allegorien, sind in den Himmel emporgehoben. Eine Figur hält eine Weltkugel in den Händen, während eine andere eine Flamme oder einen Blitz trägt. Diese Gesten deuten auf Macht, Wissen und möglicherweise auch auf die Gefahren hin, die mit der Erforschung unbekannter Gebiete verbunden sind.
Ein Mann mit rotem Umhang und Helm, der an den Marsgott Ares erinnert, befindet sich inmitten der Figuren. Er scheint eine dominante Position einzunehmen und könnte die Kraft oder den Mut symbolisieren, der für die Erforschung der Pole erforderlich ist. Die Darstellung der Figuren ist dynamisch und theatralisch, was auf eine inszenierte Präsentation der geografischen Entdeckungen hindeutet.
Die Farbgebung ist kräftig und kontrastreich. Die warmen Farben (Rot, Gelb) im oberen Bereich stehen im Kontrast zu den kühlen Farben (Blau, Grün) der kartografischen Darstellung. Dies könnte die Spannung zwischen der bekannten Welt (die Karte) und dem Unbekannten (der allegorische Himmel) verdeutlichen.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Darstellung mehr als nur eine geografische Karte ist. Sie ist eine allegorische Darstellung der Erforschung der Polarregionen, die sowohl wissenschaftliche Präzision als auch künstlerische Inszenierung vereint. Die Subtexte der Darstellung deuten auf die Ambitionen und Herausforderungen der europäischen Entdeckungsreisen des 18. Jahrhunderts hin, insbesondere auf den Wunsch, die Grenzen der bekannten Welt zu erweitern und neues Wissen zu erlangen. Die Verbindung von Kartographie und Allegorie zeigt eine Zeit, in der Wissenschaft und Mythologie eng miteinander verwoben waren, um die Welt zu verstehen und zu erklären.