Selfportrait Anders Zorn (1860-1920)
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
Anders Zorn – Selfportrait
Ort: National Museum (Nationalmuseum), Stockholm.
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Bemerkenswert ist das Vorhandensein einer angezündeten Zigarettenpfeife im Mundwinkel des Dargestellten. Sie verleiht dem Bild eine Aura von Nachdenklichkeit und möglicherweise auch von Rebellion oder Nonkonformität. Die Haltung wirkt etwas angespannt, die Schultern leicht nach vorne gerückt, was einen Eindruck von Anspannung oder innerer Unruhe vermitteln könnte.
Die Farbpalette ist überwiegend gedämpft und erdig gehalten, mit Dominanz von Braun-, Grau- und Ockertönen. Diese Farbwahl verstärkt den melancholischen und introspektiven Charakter des Werkes. Die Malweise ist expressiv und gestisch; die Pinselstriche sind sichtbar und tragen zur Lebendigkeit der Darstellung bei. Es entsteht ein Eindruck von Spontaneität und direkter Umsetzung der Wahrnehmung.
Die Schrift unterhalb des Bildes, vermutlich eine Signatur und ein Datum (1882), deutet auf den Zeitpunkt der Entstehung hin. Die Handschrift wirkt hastig und unkonventionell, was die Persönlichkeit des Dargestellten möglicherweise widerspiegelt.
Subtextuell könnte das Selbstporträt als Ausdruck einer künstlerischen Identität verstanden werden, die sich bewusst von konventionellen Normen abgrenzt. Die Pfeife symbolisiert vielleicht eine Form der Rebellion gegen gesellschaftliche Erwartungen oder ein Zeichen für intellektuelle Beschäftigung und Kontemplation. Insgesamt vermittelt das Bild einen Eindruck von Selbstbeobachtung, innerer Einkehr und einer gewissen Distanziertheit zur Welt.