Lace-making in Venice Anders Zorn (1860-1920)
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
Anders Zorn – Lace-making in Venice
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Im Vordergrund befindet sich eine junge Frau, die konzentriert in ihre Arbeit vertieft ist. Ihre Haltung strahlt eine gewisse Anspannung aus, während sie mit feinen Fäden hantiert – vermutlich beim Spitzenmachen. Die Detailgenauigkeit ihrer Tätigkeit wird durch das Licht betont, welches auf ihre Finger und die Spitze fällt. Die Farbgebung um ihren Körper herum ist gedämpft, fast düster, was einen Kontrast zur Helligkeit der Arbeit selbst bildet.
Die weiteren Personen im Raum sind weniger detailliert dargestellt; sie erscheinen als eine Gruppe von arbeitenden Frauen, deren Gesichter oft nur schematisch angedeutet werden. Ein Kind in roter Kleidung sticht inmitten dieser Gruppe hervor und bricht die Monotonie der Szene auf. Die Anordnung der Tische und Personen suggeriert eine Gemeinschaft, aber auch eine gewisse Distanz zwischen den Individuen.
Die Beleuchtung spielt eine zentrale Rolle. Das Licht fällt von oben und hinten ein und erzeugt einen starken Kontrast zwischen hellen und dunklen Bereichen. Dies verstärkt die räumliche Tiefe des Raumes und lenkt die Aufmerksamkeit auf die Hauptfigur im Vordergrund. Der diffuse Charakter des Lichts trägt zu einer Atmosphäre der Intimität und Konzentration bei.
Die Komposition wirkt fast wie eine Momentaufnahme, eingefangen in einem flüchtigen Augenblick der Arbeit. Es entsteht ein Eindruck von Routine und Wiederholung, aber auch von stiller Hingabe an das Handwerk. Die Szene könnte als Reflexion über die soziale Realität einer bestimmten Berufsgruppe interpretiert werden – möglicherweise Frauen, die durch ihre handwerkliche Tätigkeit ihren Lebensunterhalt bestreiten. Die Darstellung der Arbeit selbst wird zum Symbol für Ausdauer und Widerstandsfähigkeit. Es liegt eine gewisse Melancholie in der Luft, ein Hauch von Vergänglichkeit, der sich mit dem feinen, zerbrechlichen Material der Spitze verbindet.