Fugue (on a Resurrection Theme); Fuge (über Ein Auferstehungsthema) Adolf Holzel (1853?1934)
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
Adolf Holzel – Fugue (on a Resurrection Theme); Fuge (über Ein Auferstehungsthema)
Album-Navigation:

На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Die Farbwahl ist auffällig: Tiefes Blau und Violett bilden den Hintergrund, der eine Atmosphäre von Dunkelheit und Kontemplation erzeugt. Dagegen stehen leuchtende Gelb-, Rot- und Grüntöne, die an Lichtquellen oder glühende Körper erinnern. Ein besonders markanter Farbkontrast entsteht durch das Zusammenspiel von kühlem Blau und warmem Rot, was eine innere Spannung erzeugt.
Ein zentrales Element ist ein rot-orangefarbenes Gebilde im unteren Bildbereich, das sich aus zahlreichen kleinen Dreiecken zusammensetzt. Es wirkt wie eine Art Kristall oder eine zerbrochene Blume, die trotz ihrer Fragmentierung eine gewisse Dynamik und Lebendigkeit ausstrahlt. Darüber scheint sich eine stilisierte Baumkrone zu erheben, deren Äste in scharfen Winkeln in den Himmel ragen. Ein kreisförmiges Element in einem hellblauen Feld könnte als Sonne oder Mond interpretiert werden, obwohl es durch die umliegenden Formen stark fragmentiert ist.
Die Komposition wirkt dicht und verschachtelt. Es gibt kaum Ruhezonen; der Blick wird ständig von einer Form zur nächsten gelenkt. Diese Fragmentierung und das Fehlen klarer Perspektiven lassen den Eindruck entstehen, dass die dargestellte Realität nicht als Ganzes wahrgenommen werden kann, sondern lediglich in ihren Einzelteilen.
Die Subtexte dieser Malerei sind vielschichtig. Die Verwendung religiöser Begriffe im Titel deutet auf eine Auseinandersetzung mit Themen wie Auferstehung und Transformation hin. Die fragmentierte Darstellung könnte die Zerrissenheit der menschlichen Existenz oder den Prozess des Wandels symbolisieren. Das Zusammenspiel von Licht und Dunkelheit, von Wärme und Kälte, könnte als Metapher für das Streben nach Erlösung oder die Überwindung von Leid verstanden werden. Die geometrischen Formen könnten eine Ordnung andeuten, die hinter der scheinbaren Chaos liegt – ein Versuch, dem Sinnstiftung in einer fragmentierten Welt näher zu kommen. Insgesamt vermittelt das Werk einen Eindruck von spiritueller Suche und innerer Spannung.