Hercules Kicking Faunus out of Omfale’s Bed Abraham Janssens van Nuyssen (1573-1632)
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
Abraham Janssens van Nuyssen – Hercules Kicking Faunus out of Omfale’s Bed
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Die weibliche Figur, die neben dem dominanten Mann liegt, wirkt passiv und beobachtend. Ihr Blick ist gesenkt, ihre Haltung suggeriert eine Mischung aus Scham und Erleichterung. Sie scheint von den Ereignissen um sie herum überwältigt zu sein. Die Komposition betont die Machtdemonstration des Mannes; seine Position auf dem Bett dominiert das Bild.
Am Rande der Szene befindet sich ein weiterer männlicher Akt, der mit erhobenem Finger auf die Handlung hinweist – eine Art moralischer Zeuge oder Kommentar zur Geschehnissen. Ein Putto, der am Fußende des Bettes sitzt, scheint in die Verwirrung und den Tumult verwickelt zu sein; er hält einen kleinen Hund im Arm, dessen Blick ebenfalls auf das Geschehen gerichtet ist.
Die Farbgebung ist warm und opulent, mit einem starken Kontrast zwischen dem tiefen Blau des Gewandes und der hellen Haut der Figuren. Die Beleuchtung konzentriert sich auf die zentralen Akteure, wodurch ihre Körperlichkeit und ihre Emotionen verstärkt werden. Ein Stillleben mit Blumen und Früchten im oberen linken Bereich bietet einen subtilen Hauch von Sinnlichkeit und Vergänglichkeit.
Die Szene deutet auf ein komplexes Narrativ hin, das Macht, Eifersucht, Vertreibung und möglicherweise auch Erlösung thematisiert. Die Dynamik zwischen den Figuren lässt Raum für Interpretationen über die Beziehungen und Konflikte, die zu dieser dramatischen Konfrontation geführt haben. Der Akt des Vertreibens wirkt nicht nur als physische Handlung, sondern auch als symbolische Reinigung oder Befreiung. Die Anwesenheit der mythologischen Figuren verleiht dem Bild eine zeitlose Qualität und verweist auf universelle menschliche Erfahrungen.