Cephalus Grieving over the Dying Procris Abraham Janssens van Nuyssen (1573-1632)
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Abraham Janssens van Nuyssen – Cephalus Grieving over the Dying Procris
Ort: John and Mable Ringling Museum of Art, Sarasota.
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Die Frau liegt in seinen Armen, ihr Körper von einer blutigen Wunde durchbohrt. Ihre Augen sind geschlossen, das Gesicht zu einem Ausdruck stillen Schmerzes und Resignation erstarrt. Die Komposition betont ihre Verletzlichkeit; sie scheint sich ganz dem Mann anzuvertrauen, während die Lebensgeister sie verlassen.
Die Farbgebung verstärkt die Tragik der Szene. Dunkle, erdige Töne dominieren den Hintergrund, was die Figuren hervorhebt und eine Atmosphäre von Schwere und Verzweiflung erzeugt. Das Rot des Blutes bildet einen scharfen Kontrast zu den helleren Gewändern und der Haut der Frau, zieht den Blick unweigerlich an und unterstreicht die Brutalität ihres Todes.
Die Stoffe spielen eine wichtige Rolle in der Darstellung. Die schweren, drapierte Gewänder verleihen dem Bild eine gewisse Würde, während sie gleichzeitig die Enge und das erdrückende Gefühl der Situation verdeutlichen. Der goldene Überwurf auf dem Schoß der Frau könnte als Symbol für verlorene Schönheit oder einen vergangenen Glanz interpretiert werden.
Subtextuell scheint es um Schuld, Reue und die Unausweichlichkeit des Schicksals zu gehen. Die Anwesenheit der Waffe in der Hand des Mannes deutet auf eine mögliche Beteiligung an dem Unglück hin, während sein verzerrtes Gesichtsausdruck tiefe Trauer und möglicherweise auch Selbstvorwürfe erkennen lässt. Es entsteht ein Eindruck von einem Moment tiefster emotionaler Krise, eingefangen in einer stillen, aber kraftvollen Darstellung menschlichen Leids. Die Szene wirkt wie eine Allegorie auf Verlust und die zerstörerische Kraft der Leidenschaft.