Rocot Fyodor – Portrait of Catherine II 900 Classic russian paintings
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Rocot Fyodor - Portrait of Catherine II
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Das Porträt der berühmtesten russischen Kaiserin, Katharina II., wurde von dem Maleradjunkten Fjodor Rokotow im Jahr 1763 angefertigt, während der Krönungsfeierlichkeiten anlässlich des Regierungsantritts der Herrscherin stattfanden.
Rokotow war trotz seines relativ jungen Alters bereits ein ziemlich bekannter Künstler, und diese hochrangige Auftragsarbeit wurde zu einem weiteren Beweis für die Anerkennung seines Talents. Für das Porträt posierte Katharina Rokotow in Peterhof.
Für Rokotow, der Schüler des kaiserlichen Malers Pietro Rotari, waren Sorgfalt und die Fähigkeit, sich in die Natur einzufühlen, kennzeichnend. Die Komposition des Gemäldes basiert auf einer Profilansicht der sitzenden Figur in einem Stuhl. Eine solche Technik ist bei prunkvollen Porträts nicht allzu häufig anzutreffen.
Teilweise liegt die Ungewöhnlichkeit des Porträts in der Ungewöhnlichkeit der Kaiserin selbst, in der Formung neuer Ideale. Zu Beginn ihrer Herrschaft war sie von den neuesten philosophischen Ideen begeistert und führte einen regen Schriftverkehr mit französischen Aufklärern und Enzyklopädisten wie Diderot, Voltaire und vielen anderen. Die Kaiserin scheint durch eine Geste mit einem Gesprächspartner zu interagieren, der für den Betrachter des Gemäldes unsichtbar ist.
Ansonsten ist die Komposition recht traditionell. Im Bild sind alle kaiserlichen Insignien vorhanden, wie es bei prunkvollen Porträts üblich ist. Der Festlichkeit verleiht dem Porträt der typische festliche Hintergrund mit Säulen und Vorhängen. Und natürlich die Kaiserin selbst, mit einer idealen Haltung, die über Jahre hinweg kultiviert wurde, und einem perfekt ausgearbeiteten Profil. Das Porträt wirkt gleichzeitig dynamisch, lebendig und majestätisch.
Die Kaiserin selbst hielt das von Fjodor Rokotow gemalte Porträt zu ihren gelungensten Darstellungen. In den folgenden Jahrzehnten wurde das Bild mehrfach kopiert, sowohl vom Autor selbst als auch von zahlreichen Nachahmern und Anhängern. Es gibt sowohl exakte Kopien und Wiederholungen des Porträts als auch solche, die geringfügige Änderungen an den Accessoires aufweisen.
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